Dienstag, 23. Mai 2017

So geht Sportevent - Sollinglauf und MTB Marathon

Zielsprint nach 13,5 km



In Dassel veranstaltet der Dasseler Sport-Club von 1920 e.V. einmal im Jahr ein Sportevent von Walking und Wandern über Laufen bis zum Mountainbikefahren. Terminlich hatten wir Zeit, die Wetternachrichten hatten auch schon schlechtere News und schwupps ging es für uns in den schönen Sollingen. 


Hier ein Einblick in den schönen Naturpark Solling-Vogler

Unser Zelt schlugen wir auf dem Campingplatz in Silberborn auf und starteten von hier zu einer kleinen Mountainbiketour. Die Tour hatten wir vorher anhand von schönen Bildern, die Uwe R. immer auf Facebook gepostet hat, zusammengestellt. Es ging über tolle kleine Wege wie den Panoramaweg mit seinen schönen Aussichten und Steinhäufchen. 

Steinhäufchen am Wegesrand.

Nette kleine Wege.


Nach einem ständigen Auf und Ab landeten wir am „Neuen Teich“, der von der Ilme gespeist wird. Ab hier durften wir schöne Trails fahren und landeten am „Lakenteich“, ein nettes Örtchen mit Freilichtmuseum zum Thema Glasblasen. Den herumhängenden Schaukelreifen konnten wir natürlich nicht ignorieren. 


Da können wir nicht einfach vorbei radln.

Ehemaliger Glasbläserofen.


Auch der weitere Weg war abwechslungsreich und zum Teil wohl schon länger nicht genutzt, denn wir mussten uns den Weg im grünen Dickicht freikämpfen. So verging die Zeit und wir steuerten das Eventgelände des Sollinglaufs an, das Stadion an der Lehmbreite. Angemeldet haben wir uns für den Lauf über 13,5 Kilometer mit immerhin 300 Höhenmetern. 

Wunderschöner Weg.

Wasserquerung auf dem Weg nach Dassel.

Teilweise kam die Sonne richtig durch die Wolken und beschien die Landschaft.

Sollinglauf


Nach dem Start führte die Strecke einige Meter über Asphalt auf einen Waldweg, ab hier ging es mit zum Teil über 10 % Steigung die nächsten 6 Kilometer bergan durch den Wald. Während Moni schon wenige Meter nach dem Start aus meinem Sichtfeld „vorne“ verschwunden ist, war ich mit mir und meiner Laufleistung am Berg beschäftigt. 

Gute Stimmung auf dem Eventgelände.


Zufrieden oben angekommen folgte noch ein Wurzeltrail, der uns zur steilsten Rampe des Laufes führte. Zu meiner Überraschung hatte ich mit dem Bergab so meine Probleme und hab es nicht wie die mich überholenden Teilnehmer hinbekommen den „Abstieg“ flüssig zu laufen. Irgendwie hatte ich eine Bremsbewegung beim Abwärtslaufen, die gewaltig auf die Knie ging. 

Kurz Straße dann ab in den Wald.


Genau richtig kamen da die 2 Verpflegungsstationen mit ihrem kühlen Bier. Das Bier gehörte zwar nicht zur offiziellen Verpflegung, aber die Helfer an beiden Stationen teilten gerne ihr privates Gerstensaftdoping.  Danach lief es sich zwar nicht schneller, aber deutlich angenehmer. Und egal wie langsam man läuft, irgendwann erreicht man das Ziel und hier wartete Moni schon freudestrahlend auf mich. Immerhin war ich am Ende sogar Platz 5 AK (Altersklasse) und Platz 85 GS (Gesamt). Damit kann ich gut leben, auch wenn ich damit letzter in meiner Altersklasse bin und es auf der Distanz „nur“ 94 Starter gab. 

Yeaha, geschafft.

Beide glücklich und zufrieden.


Moni kam hingegen mit dem Bergauf und Bergab sehr gut zurecht und lief auf den 1. Platz AK, den 4. Platz aller Frauen und im gemischten Gesamtklassement auf einen Top 21. Platz. 

AK 1 GS 4


„Oely“ hatte mir via Facebook Kuchen versprochen wenn ich die 13,5 km laufe und kaum, dass ich im Ziel war hatte ich diesen dann auch schon in der Hand und all die Anstrengung war vergessen. Wir gönnten uns noch ein Steak und bissel Bier (danke Helmut) und machten uns auf den Rückweg zum Campingplatz. 

Lecker Kuchen

Lecker Bier


12. Schäferwerk Mountainbike Marathon


Was für ein schöner Morgen, die Vöglein zwitschern, die Sonne erwärmt bereits das Zelt und wir stellen fest, ups verschlafen. Schnell das Zelt abgebaut und nach Dassel gedüst. Startnummern geholt, 2 Runden über den Sportplatz gedreht und schon geht es in die Startaufstellung. 

Kurz nach dem Start.

Der erste kleine Anstieg.


Eigentlich ist die schöne Runde hier schnell erklärt, 7 Kilometer mit ca. 330 Höhenmetern bergauf, 7 Kilometer über einen schönen Trail bergab. Moni 3 Runden (mehr dürfen Frauen hier warum auch immer nicht) und ich 4 Runden. Mein einziges Ziel, nicht von den schnellen Fahrern überrundet werden. Dies hab ich geschafft und dabei sogar Top 10 AK erreicht und bin somit vollkommen zufrieden. 

Frank, was fehlt dir?

Ich hol dir mal ein Stück Kuchen und ein Bierchen...

...MEIN POKAL!!!!


Moni:


Vom Start an lief es bei mir sehr gut. Den Lauf vom vorherigen Tag spürte ich kaum noch in den Beinen und so kam ich gut voran. Als ich auf die zweite Runde ging überholte mich Teamkollege Olaf F. und spornte mich weiter an. Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass er hinter mir war (das gab es bisher noch nie :-)) Ich trat eifrig in die Pedale um an ihm dran zu bleiben. 

Moni vor Olaf, eigentlich hat Madam nur davon erzählt!

Das funktionierte auch ganz gut bis es in den Wurzelweg ging. Hier habe ich mich doofer weise „verschaltet“ und einen Kettenklemmer verursacht. Leider habe ich auch etwas gebraucht (gefühlt eine Ewigkeit, in Echt wahrscheinlich eine Minute) um die Kette wieder frei zu bekommen. In der Zwischenzeit war auch schon eine der anderen Damen an mir vorbei gesaust. Jetzt musste ich mich aber beeilen, um wieder etwas aufzuholen. 

An diesem kleinen Gegenanstieg spielten sich teilweise kleine Dramen ab.

Wunderschöner Waldtrail.

Da kam es mir gerade Recht, dass Peter M. vom DDMC vorbei kam und ich mich bei ihm in den Windschatten hängen konnte. Vielen Dank fürs Mitnehmen. So habe ich eine halbe Runde gebraucht um wieder zu Jasmin aufzuschließen und wir fuhren gemeinsam auf die dritte und letzte Runde. Richtig absetzen konnte sich keiner von uns beiden, so fuhren wir gemeinsam die gesamte Runde. Im Zielsprint hatte sie allerdings noch etwas mehr Power bewiesen und somit wurde ich 2. AK und 2. GS. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Das Rennen hat mir sehr viel Spaß gemacht. 

Peter vom DDMC hat wohl öfters Führungsarbeit geleistet.

Frank bei der letzten Rundendurchfahrt.

Die 3 schnellen Frauen.


Nach dem Rennen kam wieder der gemütliche Teil mit Kuchen, Steak, lecker Weizenbier und vielen netten Gesprächen und der Siegerehrung. Wir können hier an dieser Stelle dem Orgateam nur „DANKE“ sagen für dieses schöne, sportliche, perfekt organisierte Wochenende. 

Yeaha

Muhaaaaa
Viele Bilder findet ihr - HIER -
GPS-Daten der Tour vor dem Lauf - KLICK - 

Freitag, 19. Mai 2017

Hüttengelände im Wandel der Zeit – Rundtourenfahrt

Bestes Wetter an Muttertag für eine Ausfahrt.



Der Verein (RSC Wanderlust) hat im Zuge des Sattelfestes eine Rundtourenfahrt im Gelände angeboten und Moni und ich waren als Helfer dabei. Moni zusammen mit Kathrin für das leibliche Wohl, Martin und ich als Guides für die Geländegruppe. Es war ein schöner Tag, was am Morgen bei Dauerregen nicht so aussah. Aber pünktlich zur vereinbarten Startzeit kam die Sonne raus und hat uns auch den Rest des Tages begleitet. 

Kurz nach dem Start gab es schon Kettenrisse und Plattfüße.


Gefahren wurde in 2 Gruppen. Die eine etwas geländegängiger, die andere etwas feldweglastiger unter der Regie von Frank R. Die erste Station war das Stahlwerk in Peine. Hier wurden die Radhelme gegen Arbeitsschutzhelme getauscht und unter der Anleitung von Torsten G. ging es ins Stahlwerk hinein. Einige der Teilnehmer sagten nachdem sie gesehen haben mit welcher Kraft und Energie man Eisen in Stahl verwandeln kann einfach nur: „Das ist irgendwie unwirklich gewesen“. 


 Was die Teilnehmer zum Teil sehen durften. Film: Salzgitter AG

Weiter ging die Radtour zum Bismarckturm. Hier wartete bereits ein reichlich gedeckter „Tisch“ auf alle Teilnehmer. Diese Stärkung war auch nötig, denn die Geländetruppe wurde nun runter auf den Grund eines Steinbruchs geführt und zum ehemaligen Ilseder Hüttengelände. 

Pause mit Aussicht

Yeaha

Natürlich sitze ich direkt neben dem leckeren Essen.


Vorbei an einer Naturkläranlage radelten wir noch eine Runde um den Adenstedter Auflandeteich, einer der schönsten Wegeabschnitte in der gesamten Peiner Region. Aber wer viel radelt hat auch viel Hunger und von daher wurde es Zeit für den Grill. Kathrin und Moni haben am Gelände der Fischteichhölle eine kleine Wohlfühllounge direkt am Ufer für uns Radler eingerichtet und schon von weitem konnte ich den Grillgeruch wahrnehmen. 

Weiter geht es.

Mit der Sonne im Wettstreit lachen.

Mit über 70 Jahren wurde uns mal gezeigt was Stahlwaden sind.

Fahrt über kleine schmale Wege.

Finales Grillen am Gelände der Fischteichhölle.

Unsere 2 Verpflegungs-Queens - DANKE!



Insgesamt ein super Tag, super Mitradler und eine super Vereinsarbeit. Ich glaube nächstes Jahr könnte man diese Strecke als kleine CTF ins Auge fassen....

Zum Veranstaltungsbericht - KLICK

Dienstag, 16. Mai 2017

17. Harzer MTB Event - Platz 1 Langstrecke



Moni genießt die Rundenhatz

Schon vor etwas längerer Zeit (bereits letztes Jahr) haben Moni und ich uns für die Transpyr (INFO) im Juni angemeldet, ein Etappenrennen vom Mittelmeer an den Atlantik. Die harten Fakten also Kilometer und Höhenmeter oder was dies für die einzelnen Etappen bedeutet, war uns zu diesem Zeitpunkt egal. Doch in einem Monat geht es los und so haben wir uns die Ausschreibung mal etwas genauer angeschaut und waren fast geschockt. Die kürzeste Etappe hat über 100 Kilometer mit deutlich über 2.000 Höhenmetern. 

Kurz vor dem Start Moni, Frank, Dirk



In solchen Momenten bereue ich sofort meine Kuchenliebe, die mein Gewicht auch deutlich im 3stelligen Bereich hält. So kam das 17. Harzer Mountainbike Event in Clausthal Zellerfeld mit seiner Langstrecke genau richtig, denn die 105 Kilometer mit ca. 2.100 Höhenmetern stellen eine schöne Leistungsabfrage und Vergleichsbasis dar. Und was soll ich sagen? Ich werde die nächsten Wochen zu meinem Essen wohl etwas mehr Salat essen müssen. 

Ein letzter Schluck...

...die Jacke aus und ab geht die Post.



Jedenfalls rollen wir bei überraschend gutem Wetter am Samstagmorgen in den Startblock. Es gilt 3 Runden á 35 km und 700 hm zu bewältigen und für jede Runde räumt der Veranstalter den Fahrern 2,5 Stunden Zeit ein, sonst fliegt man raus bzw. darf nicht in die letzte Runde fahren. Kurz nach dem Start gilt es ein bis zwei Engstellen zu meistern, über einen schönen Hubbelweg zu brettern und auf der ersten Geraden richtig Gas geben. Der nächste schöne Trail kommt und keine Ahnung warum, in der ersten kleinen Kurve finde ich mich auf dem Waldboden wieder. Knie blutet, Ellbogen blutet und ich fluche beim Aufsteigen über mich selbst. Einfach kacke wenn kein anderer am Sturz Schuld ist…

Ab auf den Hubbelweg.
 
Moni im Feld der Männer.


Ich finde das Hinterrad von Racing Ralph (Homepage) und bleibe erst mal hinter ihm, gefühlt sind wir schnell unterwegs, doch Moni kommt mit einem Grinsen an uns vorbei am Berg, grrrrrrrr. Später fahre ich eine Zeit lang zusammen mit Oliver Stange (MTB Team Wolfsburg) und Karl Schnurbusch (Bad Bikers MTB-Sport e.V.), aber die Jungs sind zu schnell für mich. 

Rum um die Kurve.
Moni mal nicht am Dauergrinsen.

Kurz vor der Rundendurchfahrt.

Glücklich sein sieht manchmal komisch aus.

Zieltrail kurz vor dem Outdoorcenter.


Ich muss sogar deutlich Tempo rausnehmen, sonst wird das nichts mit 3 Runden. Die letzte Runde fahre ich fast komplett alleine, einzig am letzten Anstieg erkenne ich hinter mir plötzlich ein Eulen-Trikot, Dirk Lange kommt von hinten angeradelt und überholt mich locker. 

Hinter Ralph, vor Karl (noch).

Moni hat sich bei Maik (Bikesport Bad Salzdethfurth) eingeklinkt.

Dirk gibt mächtig Gas nach dem Plattfuß.



Im Ziel stehen Drea und Markus mit ihren Fotokanonen sowie Moni mit einem Grinsen. Vereinskamerad Olaf und Dirk warten auch noch auf mich. Ich frage an der Zeitnahme, „Bin ich Letzter?“ „Ne, einer fehlt noch“ lautet die Antwort und ich kommentiere nur: „Die Lusche…“

Nur noch wenige Meter...

...Moni wartet schon mit einem Grinsen im Gesicht...

...alle 4 Eulen auf der Langstrecke glücklich im Ziel.



Jedenfalls war es eine schöne Strecke und die Beine würden auch noch einige Höhenmeter mehr verkraften, somit kann trotz dickem Bauch das Coast to Coast Race kommen. 

Power Moni

Zielsprint

Easy...


Moni: Für mich lief das Rennen sehr gut. Nur am letzten Berg hatte mich die Kraft etwas verlassen gehabt. Trotzdem fühle ich mich gut vorbereitet für das bevorstehende Etappenrennen. 

Platz 1 Langstrecke - Respekt



Insgesamt ein super Event mit super Location und einer echt herausfordernden abwechslungsreichen Strecke. Mountainbikefreunde Oberharz (KLICK
– das habt ihr super gemacht. 

Nachtanken.

Gemütliches danach.

Wenn jemand ruft: Frank Kuchen ist leer....


Ergebnisse - KLICK

Bilder von Drea und Markus - MEGA DANK