Sonntag, 17. Februar 2019

WTC 7 – Tour nach und durch das Bereler Ries

Die Sonne vertreibt den Bodenfrost.


Sonne satt, versprach die Wetter-App und so war es auch. Am frühen Morgen machen wir uns auf Richtung Bereler Ries zum 7. WTC des RSC Wanderlust (ein 90-minütiges Runden-Trailmassaker). Die Sonne kämpft sich langsam am Horizont empor und lässt die 4 Grad frische Lust regelrecht warm erscheinen.

Über die Brücke, die derzeit sogar in vielen Nachrichten und Satire-Shows genannt wird. 

Wir fahren noch einen kleinen Schlenker über Münstedt und sammeln noch einen Vereinskollegen ein. Zusammen geht es durch das schöne Peiner Umland über sanfte Hügel.





Im Bereler Ries entdecken wir auch sogleich die Eulen-Weg-Pfeile im Wald. Die Strecke ist wirklich ein fast 5 Kilometer langer Trail-Genuss-Rundkurs mit schönen kleinen Technikabschnitten und Wurzelinseln.


Am Treffpunkt angekommen ist der kleine Parkplatz bereits überlastet mit Radfahrern. Wir machen uns alle startfertig, rollen vom Parkplatz 200 Meter zum Start und sind schon am Countdown runterzählen, als unser neuer MTB-Wart Peter sagt: „Oh ich habe gar keine Cleats unter den Schuhen!“. 



Also zurück 200 Meter zum Auto und die Winterschuhe von Olaf angezogen. Wer nun denkt, Peter kommt die 200 Meter zurück zum Start, der täuscht sich, denn nun hat er ein plattes Hinterrad. Aber auch dies ist kein Problem, denn wir alle genießen die Sonne, die mittlerweile richtig brennt.

Nachdem irgendwann doch das Startzeichen vom Streckenpaten Hartmut für die 90 Minuten gegeben wurde, ging es zuerst recht gemütlich, um die Ecken und Kanten des Rundkurses kennenzulernen, auf dem Trail los. Eingangs der 2. Runde, ziehe ich das Tempo an und bin plötzlich allein unterwegs. Doch schon am Anstieg kommt Olaf wieder von hinten an und auch vorbeigeflogen.



Allerdings hat er niemanden im Schlepptau, also fahre und kämpfe ich um Platz 2 und schaue auf dem einzigen kleinen geraden Trailstück immer nach hinten ob jemand näherkommt. Aber bis zur Ziellinie und dem Verpflegungskofferraum kann ich den Platz hinter Olaf und vor Moni halten.

Sammeln am Kofferraum.

Alle kommen mit einem Grinsen im Gesicht von der 90-minütigen Endlostrail-Runde im Ziel an und plündern den Kofferraum, der von Marita kräftig gefüllt wurde.

Der Kofferraum!

Nachdem Moni und ich wieder gestärkt waren, machten wir uns mit kräftigem Rückenwind auf dem Heimweg. Es war mal wieder ein richtig schöner Sonntagvormittag mit viel Sonne, viel Lachen und am Ende immerhin sogar 72 Kilometer.


Rückweg über schöne kleine Wege.

WTC-Seite – KLICK

Donnerstag, 14. Februar 2019

Saisonplanung 2019 nimmt Formen an

Dies war ein Highlight 2018 und wird es bestimmt auch 2019.


Die Saisonplanung 2019 nimmt langsam Formen an und beinhaltet schon wieder viele schöne Events. Da jeder Mensch aber nur begrenzte Zeitressourcen hat, dieses Jahr der Hausumbau nicht nur ansteht, sondern schon im vollen Gange ist, habe ich für mich beschlossen im Vereinsleben, die nicht nur zeitaufwendigen, sondern teilweise auch viele Nerven kostenden Aufgaben abzugeben und etwas kürzer zu treten. Mag egoistisch klingen, aber dieses Jahr werde ich „nur“ Mitglied sein und die freie Zeit einfach auf dem Rad genießen und darauf freue ich mich richtig.

Kaum hat die Entkernung begonnen, sieht der Garten so aus.

Obwohl die Zeit knapper wurde, habe ich dieses Jahr allerdings schon fast 2.000 Kilometer im Sattel verbracht. Das kommt daher, dass ich online dem „Verein“ Zwift Riders Germany 2018 beigetreten bin, und mir das Radln dort in der Gruppe richtig Spaß macht.

Online sehe ich voll sportlich aus mit dem Trikot.



Das Ganze macht mir so viel Spaß, dass ich seit Dezember auch dem ZRG-Raceteam angehöre und so online, schon an vielen (181)„Rennen“ teilgenommen habe.

Kellerrennen, danach ist immer Bodenwischen angesagt.

Die ersten Outdoorevents gehören traditionell zum WTC der Mountainbiker des RSC Wanderlust. Hier wird „nur Mitglied sein“ aber bedeuten, noch einmal Streckenpate ende März zu sein.

Die WTC´s finden im Umland von Peine statt.

Weiter geht es für Moni und mich mit den Crossduathlons in Wolfsburg (Bericht 2018) und der Schlammschlacht in Osterburg (Bericht 2017) und bestimmt auch wieder einigen Laufveranstaltungen, die wir mit dem Rad erreichen können.

Sieht nicht nur nicht schnell aus! 
Wohldenberg Berglauf äh Waldlauf.


Die ersten Mountainbike-Marathons werden wohl „Possenlauf“ und der Warmup-Marathon in Hellental werden.

Während Moni mit der Strecke kämpft,...
...kämpfe ich wie so oft mit dem kleinen Hüngerchen!

Ob wir unseren Osterurlaub auf dem Sattel oder der Baustelle verbringen, steht noch nicht ganz fest. Ich hoffe die Vernunft gewinnt und wir verbringen die Zeit mit Velo und Zelt.

Zelt und Rad sind eine gute Kombi für schöne Wochenenden.

Alfsee als erstes 24er Event in der Saison im Mai könnten wir uns, wenn überhaupt nur in einem 4er Team vorstellen. Mal schauen ob sich etwas ergibt.

Schon länger her, Alfsee 2015.

Natürlich darf auch ein Besuch im Singltrek pod Smrken nicht fehlen, hier fahren wir dieses Jahr mit unseren Radfreunden aus Holland hin.

Nach Harz kam Solling,..

...nach Solling kommt Tschechien.

Da wir die letzten Jahre schon viele gemeinsame Touren, Rennen und Feste gefeiert haben, haben Moni und ich uns sehr gefreut, letztes Jahr an Weihnachten auch Mitglieder bei unseren Freunden des Ostwest-Express werden zu dürfen. 

Nicht nur Radrennen...
...haben wir schon gemeinsam erfahren.


So wurde auch noch während des TCR (die traditionelle Auffahrt am Heiligmorgen zum Brocken) beschlossen, gemeinsam zur Beskidy nach Polen zu fahren. Ruckzuck ist die Gruppe wieder gewachsen und wir fahren nach jetzigem Stand mit einem bunt gemischten Haufen (RG Uni Hamburg, RSC Wanderlust und Ostwestexpress) von 14 Leuten nach Istebna zur Beskidy Trophy.

Heavy24 mit dem Ostwest-Express 2018


Als nächstes Vereinsevent des RSCWanderlust steht die Teilnahme am Heavy24 an. Hier starten wir mit einer Solofahrerin, einem 4er- und einem 2er-Team.

Wenn wir die Stimmung aus Polen mit zum Heavy24 in 2019 schleppen, kann dort fast nichts schief gehen.

Natürlich darf die „Night on Bike“ im Rennkalender nicht fehlen, hier fahren wir aber „nur“ die 16 Stunden-Variante. Kleiner Nebenfakt: Bisher wurden mir dort 4 Kuchen versprochen!

Muss man mehr zur Night on Bike wissen?

Bei einem Gewinnspiel haben wir auch noch einen Startplatz für ein 2er-Team in Duisburg zum 24 Stunden Spektakel gewonnen. Hier wissen wir noch nicht genau wie wir es machen, denn Moni kann in der Zeit keinen Urlaub nehmen und wir haben uns angewöhnt nach 24 Stundenrennen keine Heimfahrt direkt anzutreten, sondern immer bis montags auf einem Campingplatz in der Nähe zu übernachten.


Duisburg 24 H mit den Siemens Turbobikern, radln und dabei gutes tun.

Zur besten Weinlesezeit kommt dann endlich ein Event, auf das wir uns schon freuen, seitdem wir es letztes Jahr genießen durften. Der KALMIT KLAPPRADCUP. (Bericht 2018)


Im Herbst geht es erneut in den Osten der Republik. Derzeit zu 5. wollen wir den Stoneman Miriquidi mit dem Rennrad erfahren. 


Diesmal ist das Rennrad dran.

Wenn ich jetzt so lese was wir geplant haben, dann bedenke, dass hoffentlich noch viele Touren hinzukommen, befürchte ich fast, wir werden lange auf und in einer Baustelle wohnen. Wollen wir mal hoffen bis zum TDC 2019 um 9:00 Uhr fertig zu sein.



Sonntag, 10. Februar 2019

Ski Amade Jucheeee



Ski-Amade und ja, es war genial. Der jährliche Skiurlaub zusammen mit meinen Eltern führte uns diesmal nach Flachau, genau genommen nach Flachau-Höch. Die Lage unserer Ferienwohnung nicht ganz optimal, denn der Skibus fährt hier entgegen aller anderen Ortschaften um uns rum nur 3 mal am Vormittag und 3 mal am Nachmittag. Aber gut, es gibt schlimmeres.

Blick aus dem Bett

Der große Vorteil hier im Skigebiet ist der Skipass. Dieser gilt nicht nur für ein Skigebiet, sondern gleich für 5 Regionen mit 25 angeschlossenen Skigebieten und angeblich 760 Pistenkilometern. Und genau dieses Angebot versuchen wir auch zu nutzen.




So fahren wir mal in Flachau, mal auf den Hügeln bei Wagrain, mal im Talkessel Zauchensee oder lassen uns auf die Anhöhen von Flachauwinkel liften. Wirklich schlechte Pisten haben wir nirgends vorgefunden, und der Schwierigkeitsgrad aller Pisten (bis auf wenige schwarze Ausnahmen) war so, dass wir auch als Generationengruppe alles zusammenfahren konnten.





Als Mutti sich einen Ruhetag gönnt, fahren mein alter Herr, Moni und ich ins Skigebiet Reiteralm. Und obwohl das Wetter und die Sicht nicht ganz genial sind, die Pisten hier bereiten einem ein doch extra breites Grinsen ins Gesicht. Müssten wir Schulnoten vergeben, so bekämen fast alle diesmal befahrenen Gebiete eine gute 2 und die Pisten an der Reiteralm eine 2+.





Was das kulinarische Angebot auf den Pisten angeht, waren wir von einigen Hütten enttäuscht. Von außen hübsch anzusehen, hat sich im inneren teilweise ein Selbstbedienungstempel befunden. Hier haben wir immer kehrt Marsch gemacht, um uns eine andere Hütte zu suchen.






Anbei mal 3 Hütten, die wir mit bestem Gewissen empfehlen können.

Im Gebiet Flachau die „PeiffeiAlm“: Die Rippchenteller eine Augenweite und geschmacklich kein Deut schlechter als die optische Darbietung und dies für einen aus unserer Sicht sehr vernünftigen Kurs.

Ripperl auf der Pfeiffeil-Alm (Bild Pfeiffeil-Alm)


An den Pisten der Bergbahnen-Reiteralm liegt der „Sautrog Alm“. Hier komme nicht nur ich ins Schwärmen und ärgere mich, dass man leider nicht mehr als Essen kann. Alles war super, vom „Holzfäller-Schluck“ über die Suppen, den Salat und richtig genial „die Brote“. Und nachdem der Bauch eigentlich voll war, entdecken wir an der Wand das Angebot an hausgemachten Mehlspeisen…boahhhhhhhhh, welch Geschmacksexplosion!




An einem Tag waren Moni und ich allein unterwegs und haben auf den Pisten von Flauchwinkl und Zauchensee viele Abfahrtskilometer abgerissen und haben leider viel zu spät die "Burgstall Hütte" für uns entdeckt. Die Stimmung in der Hütte, bei dem Schneetreiben vor der Hütte, genial. Der Service super genial, witzig, freundlich, schnell und man hat sich sofort wohl gefühlt. Unsere Speckknödel mit Sauerkraut, yeaha. Die am Nachbartisch angelieferten Fleischplatten, uiuiuiui. Leider wurde es draußen plötzlich schon dunkel und wir mussten die Hütte gefühlt viel zu früh verlassen.




Wir waren jetzt nicht intensiv auf der Suche nach einer Apres-Ski-Location, aber Dampfkessel und Co. konnten uns nicht so begeistern wie andere Örtlichkeiten in Sölden oder Ischgl. Aber wir werden ja auch nicht jünger…

Dampfkessel

Insgesamt war es mal wieder ein sehr schöner Ski-Urlaub und wir freuen uns schon auf den nächsten. Und obwohl wir eigentlich jedes Jahr ein neues Gebiet ansteuern, diesmal haben wir bei weitem noch nicht alles gesehen und erlebt was die Gegend bietet, von daher kommen wir wohl wieder in diese Region.