Montag, 17. Februar 2020

Schock vom Peiner Bäckerhandwerk bis nach Kuba

Panik in Peiner Bäckereien

Bäckereimeister Mehlkneter sagte, als er die Nachricht las: „Die zu erwartenden Umsatzeinbußen im Jahr 2020 werden uns hart treffen!“ Und dennoch hat seine Vorhersage nicht einmal die Spitze des Zuckerberges getroffen. 


Selbst in Kuba war man schockiert, so sagte Bananenbauer Sancho Bananaderes: „Ein Großteil der Jahresproduktion an Bananen liefern wir eigentlich nach Norddeutschland, doch dort wurden schlagartig fast alle bestehenden Lieferverträge stoniert!“ Aus diesem Grund haben wir beim Bäckerinnungsverband nachgefragt, doch von dort haben wir nur mitgeteilt bekommen „Über die Auswirkungen der Entscheidung, die in Bielefeld getroffen wurde, sind wir nicht erfreut. Wir erorieren derzeit noch die möglichen Schäden für die Wirtschaft in Niedersachsen.“


Ob man sich über die Ausmaße der Entscheidung im Hauptquartier in Bielefeld im Klaren war, wird sogar vom Wirtschaftsministerium kritisch hinterfragt. Unseren Informationen zufolge wurde sogar eine Marktwarnung an die Zuckerindustrie vom Ministerium versendet. Der Vorsitzende von Nurnichtzuwenigzucker AG, Gustav Z. Würfel, teilt uns aufgeregt mit: „Die Abnahmemengen aus der Region Peine nahmen schlagartig ab. Ich hätte nie gedacht, dass uns die Haarindustrie mal sowas antun würde!“. 


Bei all diesen Aussagen setzen wir unsere besten investigativ Journalisten Anna Gramm und Rainer Zufall auf die Sache an. Von welcher Nachricht reden hier alle? Was ist los und warum dreht die Norddeutsche Wirtschaft am Rad? 


Rainer Zufall konnte per reinem Zufall das Epiezentrum der Wirtschaftskrise entdecken, als er in der Peiner Südstadt die weinende Bäckereifachverkäuferin Sabine Schnitte sah. Denn diese erzählt ihm, dass sie gerade entlassen wurde wegen diesem Radfahrer, der plötzlich aufhörte Kuchen und Schokobananen zu essen. 


Allerdings konnten wir bis jetzt nicht herausfinden wer genau dieser Typ ist und warum er plötzlich aufgehört hat Kuchen zu essen. Noch weniger konnten wir bis jetzt die Zusammenhängen zwischen der Kuchenverweigerung, der Haarindustrie und dem Kürzel ZRG herstellen. Für weitere Hinweise und Unterstützung aus der Bevölkerung in den Kommentaren wären wir sehr dankbar! 



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Mittwoch, 12. Februar 2020

Dünkreuz - Overnighter mit Ausblick



Es sind hin und wieder die kleinen Auszeiten, die wir uns gönnen, um gigantisch viel Kraft für den Arbeitsalltag zu schöpfen. So haben wir die Jahreshauptversammlung des Ostwest-Expresses dazu genutzt trotz kaltem Regenwetter, eine kleine Bikepackingtour zu machen. 


Mit dem Zug fuhren wir nach Göttingen und von dort entlang der Leine über einen weitestgehend schönen Radweg nach Heilbad Heiligenstadt. Klar wurden wir dabei richtig schön durchgewaschen, aber was soll`s, am Treffpunkt La Cantina konnten wir uns ja wieder aufwärmen und fast komplett trocknen. 






Die JHV war mehr ein schönes lockeres Zusammentreffen mit gleichzeitiger Durchsprache und Abstimmungen bzgl. der Tagesordnungspunkte. Gekrönt wurde das Zusammentreffen von leckeren Kuchen und gigantischen Hamburgern mit Riffelpommes.


Nach der Versammlung fuhren wir noch zum Supermarkt, haben uns mit Monis-Glühwein und meinen Schokobananen für die Nacht eingedeckt. Leider fing es auch wieder an zu regnen, doch unser Nachtziel war ja nur noch 3,75 Kilometer entfernt. Allerdings sind dabei auf unter 2 Kilometer 200 Höhenmeter auf matschigen Wegen zu bewältigen. 





Oben angekommen werden wir aber sofort für die Mühe entschädigt. Eine gut windgeschützte Hütte steht direkt neben dem Dünkreuz und der Blick aus der Hütte über das erleuchtete Heilbad Heiligenstadt ist grandios. 


Moni wirft den kleinen Esbitkocher an und während sich der Glühwein langsam erwärmt, richten wir unser Nachtlager her. Ein wunderbarer Abend nimmt seinen Lauf und schnell schwinden unsere Futterreserven. Lars von den Nightridern Harz entdeckt via Facebook unseren Standort und lädt uns zum Frühstück bei sich ein, denn er wohnt keine 4 Kilometer Luftlinie entfernt. 




Frühstück

Allerdings schlafen Moni und ich so gut in der Hütte, wir sind erst kurz nach 9:00 Uhr wach und somit befindet sich Lars bereits wieder mit seiner Frau auf dem Rad. Und der Zufall will es, wir treffen beide später auf dem Radweg. Viel wichtiger ist aber folgende Meldung auf dem Handy: „Frank, wir haben frisch geschlachtet und wenn ihr wollt, können wir uns am Radweg treffen. Gruß Heiko.“ Und so kam es, dass wir uns mit Heiko an der Tankstelle zur Wurstübergabe und Kaffee getroffen haben. Und wie es so ist bei netten Gesprächen ist, ruckzuck war eine Stunde rum und es fing wieder an zu regnen. 


Ausblick unseres Bades an diesem Morgen.


Wurstdealer des Vertrauens
 
So absolvierten wir die Rückfahrt von Heiligenstadt nach Peine nicht wie geplant mit dem Fahrrad, sondern kürzten den Rückweg wie auch den Hinweg mit der Bahn ab Göttingen ab. Und damit wir nun auch die richtigen Suchwörter noch einbauen: Ein schönes Microabenteuer via Bikepacking mit einem schönen Overnighter nahm sein Ende. 





GPS-Daten sind hier nicht nötig. Direkt ab Bahnhof Göttingen dem Leineradweg nach Heiligenstadt folgen und dort der Beschilderung ab Zentrum zum Dünkreuz. 

Im Zug


Ride on