Mittwoch, 3. Oktober 2018

Herbstanfangstour




Die einen sagen Saisonabschlusstour, die anderen Herbstanfangstour. Egal wie man es nennt, der Wind war der Meinung, es muss winterlich kalt sein und blies volle Kanne. Dies schreckte aber viele nicht ab, der Einladung von Klaus zur Tour trotzdem folge zu leisten. 






Klaus begrüßte uns alle und wir bekamen zur besseren Kommunikation kleine Namensschilder. Eine sehr schöne Idee. Die Gruppen wurden eingeteilt und wir schlossen uns der „sportlichen“ unter der Führung von Jens an. Sehr gute Entscheidung, denn Jens zeigte uns in einem Revier, in dem wir dachten alle Wege und Trails zu kennen, einige neue kleine Sahnestückchen. 







Die Runde führte uns im Groben von Nettlingen durch eine schöne Landschaft über Gebardshagen bis Salzgitter-Bad und wieder zurück. Was sich hier so easy schreiben lässt, waren aber in Wirklichkeit einige kleine feine Anstiege, viele kleine Waldwege und einige Sahnestückchen an Trails. 









Natürlich gab es auch eine kleinere Panne, und natürlich hatte ich diese! Ein ca. 8 mm langer Schnitt im Mantel des Hinterrades sorgte dafür, dass einiges an Dichtmilch durch die Gegend spritzte. Allerdings erst eine „Maxsalami“ (danke Andre) sorgte für absolute Dichtheit. 






Am Ende gab es dann auch noch ein leckeres kleines „Tischlein deck dich“ und Conni hatte fast nur noch leere Rechauds abzuräumen. Es war mal wieder ein schöner Tag, danke Jens für das super Guiding, danke Klaus für die super Orga. 


v.l. Jens, Victor, Moni, Andre, Frank, Jens, Thomas, Dennis und auf den Knien Günther.



Gruß Moni und Frank


Bilder - KLICK

Dienstag, 2. Oktober 2018

Cyclocross - DNF nach 42 Kilometern

Die Hobbytruppen kommen!

Der Himmel blau, die Luft angenehm frisch und schon geht es an einem Sonntagmorgen nach Bad Salzdetfurth. Der Plan ist einfach, zuerst eine schöne Tour, dann im Bikepark beim Cyclocrossevent das Kuchenbuffet plündern und anschließend beim Hobbyrennen nach dem Kuchengenuss, 2-3 Kalorien wieder abstrampeln. 

Bereits um 10:00 Uhr ist einiges los. Janibal, wo war deine Sonnenblume?

Die Tour, soviel sei verraten, ist eine Mischung aus „ah, da ist der Weg“ und „yeaha, iss das geil“ sowie „schei..e ist das steil!“. Vom BOP geht es aufwärts zur Welfenhöhe, rüber und runter zum Erlengrund und von dort direkt via Trail wieder aufwärts zum Hammberg. Ein kleiner Schlenker und via Trail weiter zum Tosmarberg abwärts nach Diekholzen.





Wenn es abwärts geht, geht es danach meistens auch wieder aufwärts, diesmal zum „Hildesheimer Aussichtsturm“. Hier oben gibt es auch eine gleichnamige Waldgaststätte und ruckzuck sitzen wir in der Sonne. Dass war es dann aber auch mit Ruckzuck hier an der Waldgaststätte. Unsere „Vesperplatten“ brauchen, obwohl nur 8 weitere Gäste da sind, geschlagene 50 Minuten bis sie bei uns auf dem Tisch landen. Und der Unterschied zwischen dem Vesperbrot für 8,50,-€ und der Vesperplatte für 14,50,- € sind einige wenige Scheiben Salami, noch dazu fanden wir alle eine Vesperplatte für 14,50 ,-€ dürfte ruhig mehr als 2 kleine Scheiben Brot beinhalten. Am Nachbartisch die Schweinshaxe für 14,50,- € kam einem vernünftigen Preis/Leistungsverhältnis schon deutlich näher als unsere Platte. 




So egal, genug gejammert, direkt nach der Vesper kommt eine sehr schöne Abfahrt mit anschließender Auffahrt zum Escherberg. Es folgen schöne Wege, wo einige wohl keine Wege sehen würden und am Ende hoch zum Griesberg müssen wir sogar noch ein Stückchen schieben. Was wir aber mit Freude machen, denn in 4 Kilometern gibt es KUCHEN! 






Wir erreichen noch nicht richtig das Eventgelände als von irgendeinem Auto auf dem Parkplatz jemand ruft, „zu spät Frank, Kuchen ist LEER!“. „Ja, ja“ lautet meine Antwort, doch der Kuchenstand ist wirklich leergefuttert, grrrrr. Gebeutelt von diesem Schicksalsschlag überlege ich kurz nicht bei dem Hobbyrennen zu starten und stattdessen in die Innenstatt zum Eisladen zu rollern. Doch Moni legt ein klares Veto ein. So holen Moni, Martin, Peter und ich uns doch Startnummern und rollern in die Startaufstellung. Tanja und Olaf sind extra zum Anfeuern angereist, bzw. um uns leiden zu sehen. 


Ganz hinten in der letzten Reihe durfte ich mich hinstellen..U40..Ü40...U100 kg oder was? :-)

Vorne werden die U40 Starter einsortiert und dahinter die Ü40. Nach dem Start heißt es für alle von uns vieren erstmal mitrollern, da wir die Strecke nicht kennen und nach der Tour erstmal auf „Race“ umschalten müssen. Ein ständiges Auf und Ab, mit schnellen Anliegern und bösen Rampen würden mir ja ein Grinsen abverlangen, wenn der Rest vom Körper nicht schon nach nur einem Kilometer „SOS“ senden würde. 




Doch ich kann Peter einholen, dann Martin und zack auch Moni. „Yeaha“ denke ich und gebe bissel mehr Druck aufs Pedal, biege in den letzten Anstieg der Runde ein, gehe aus dem Sattel und trete richtig ins Pedal was kurz mit einem komischen Wiederstand am Hinterrad, gefolgt von einem komischen Knall, sowie anschließenden komischen Knarzen vom Hinterrad quittiert wird. 





Ich halte „oben“ an und sofort kommen die Streckenposten sowie Günther F. angerannt um zu helfen.  Hm, die Kette ist noch drauf, die Kassette ist auch noch fest, die Kurbel sieht auch gut aus, was war es? Dann sehen wir es, die Bremsscheibe, verbogen und losgerissen von der Nabe baumelt auf der Achse rum. Keine Ahnung was da genau passiert ist, aber ich vermute der Monteur hat Mist gebaut. Mein 3. Cyclocross-Hobby-Rennen mein 3. DNF, mit Tour aber immerhin 42 Kilometer!

Da war mal eine Bremsscheibe.



Naja, mehr Zeit zum Anfeuern und Staunen wie die anderen die Schlüsselstellen und die Sandrampe meistern. Ich behaupte jetzt mal, nur dank meiner Anfeuerung kann Moni sich am Ende mit einer Siegermedaille und Erdbeerbowle belohnen. 











Martin und Peter feiern ihre Zielankunft mit einem komischen roten Bierchen und ich, naja ich trauere dem leeren Kuchenbuffet und meinem neuen Hinterrad (ja es war die erste Tour für das Laufrad) hinterher und schwöre dem Monteur deutlich die Meinung zu sagen, wenn ich ihn sehe. Wir genießen noch bissel das schöne Event und die Live-Musik und sind uns einig, die Strecke ist fordernd aber auch echt mega-spaßig.





Eiken der Überflieger von NRT.


Die Heimfahrt verläuft problemlos, doch kaum daheim die nächste Überraschung. Im Flur, im Spiegel entdecke ich den Tontaubenzüchter von Monteur…dem habe ich ganz schön die Meinung gegeigt!