Mittwoch, 15. April 2015

Maribour, Zagreb, Dolac und das Schneegestöber auf dem Medvednica



Maribour - von Regen keine Spur
Nachdem wir aus Österreich aufgebrochen waren ging es weiter Richtung Kroatien nach Zagreb. Auf dem Weg dahin haben wir einen Zwischenstopp in Maribor (Slowenien) eingelegt um uns zum einen die Stadt anzuschauen und zum anderen neue stabilere Zeltheringe zu besorgen, als die, die wir direkt bei Autocamp bestellt hatten. Diese haben nämlich leider schon das Einklopfen im etwas festeren Boden nicht überstanden, was beim Sturm in Österreich nun mal erforderlich war. Schnell haben wir auch die Touristeninformation gefunden und hier wurde uns für die Heringe Iglusports empfohlen, der etwas außerhalb lag. Und tatsächlich, hier haben wir unsere dicken Heringe auch bekommen.

auf der Suche nach Heringen haben Maribour gesehen

Iglu-Sport unser Retter was Heringe angeht


Zurück in der Innenstadt haben wir noch etwas auf einer schönen romantischen Terrasse mit Blick auf den Marktplatz gegessen und auf ging es weiter nach Kroatien Zagreb.

Blick von der Restaurantterrasse

Richtig Sonne, dies hab ich genossen


Der Campingplatz war superschön an einem See gelegen. Da es schon etwas später war, haben wir bei strahlendem Sonnenschein noch eine kleine Raderkundungstour um den See unternommen und dann den Tag ausklingen lassen.

ich halte ein Nickerchen in der Sonne

jaja, der Helm, huhu Frank

schicke kleine super leckere Pizzeria direkt auf dem Zeltplatz


Am nächsten Tag ging es gleich morgens los mit den MTB’s nach Zagreb rein. Hier fuhren wir eine gefühlte Ewigkeit durch die Vorstadt-Plattenbau-Siedlung bis wir bei den Sehenswürdigkeiten Zagrebs angelangt waren. Nach einem kurzen Kaffee auf dem Dolac (größter Markt Zagrebs über 3 Ebenen mit heimischen Produkten) ging es auf zum Berg Medvednica. 

Vorstadt Erkundung

Dolac, Frank fährt mitten rein zum Cafe

Ich vor der Zagreb-Kathedrale
 
Ein Ei hab ich auch noch schnell bemalt

Frank wollte unbedingt auf diesen, da man von hier aus einen genialen Blick auf ganz Kroatien haben sollte. Leider war der Sonnenschein vom Vortag verschwunden und dicke Wolken hingen am Himmel. Es ist doch immer wieder faszinierend, dass Großstadt und Natur pur so nah beieinander sein können. Kurz nachdem wir aus Zagreb raus waren, standen wir schon im Wald und waren von einigen freundlichen Outdoorsportlern umgeben. Es führt eine Straße nach oben oder auch verschiedene Wanderwege. Da wir ja mit den MTB’s unterwegs waren war auch klar, dass die Straße überhaupt nicht in Frage kommt. 

brachialer Einstieg

Frank kann es nicht glauben, es schneit

wir dachten wir wären oben, aber es ging weiter hinauf

und hier lag dann auch noch Schnee

So haben wir uns einen Wanderweg ausgesucht um den Berg zu erklimmen. Es wurde immer steiler und steiler, der Untergrund bestand größtenteils aus Wurzeln und losen Steinen. Der ein oder andere Wanderer hat uns auch angefeuert. Die Auffahrt hat sehr viel Kraft gekostet, aber auch tierisch Spaß gemacht vor allem da wir die 24%-Rampen fahren konnten trotz des schweren Untergrundes. Oben angekommen fing es dann auch an zu schneien und mit der von Frank ersehnten Aussicht wurde es leider auch nichts. 

Schneefall und Schneepisten

die Wege ohne Schnee waren Matsch pur

daher lieber auf dem Schnee weiter

mhmm, die machen den Schnee auch nicht derzeit!

Kurz vor der erhofften Bergspitze erreichten wir die noch mit reichlich Schnee bedeckten Pisten des Skigebiets Sljeme. Es waren sogar noch einige Snowboarder unterwegs, die mehr als verdutzt schauten als sie im Schneegestöber zwei Radfahrer auf den Pisten den Berg hochstrampeln sahen. Für einen kurzen Augenblick fegte der Wind die Wolken davon und wir erkannten, dass die Spitze des Berges noch weit entfernt war. So schnell wie die Wolken verschwanden, kamen sie auch wieder und mit ihnen die nächste Ladung Schnee. 

nix Fernsicht

Ja, es war eine starke Leistung

So fuhren wir über wunderschöne und nun mehr als glatte Trails. Oben endlich angekommen haben wir eine Hütte entdeckt, die offen hatte und haben uns dort am Kamin aufgewärmt. Der Gastwirt war sehr freundlich. Hier gab es dann für uns Bohnensuppe, Kohlrouladen und einen Apfelstrudel. 

endlich konnte ich mich aufwärmen

Frank feierte schon Apresski im Eck

super Hausmannskost

Schnee, egal - Hauptsache Spaß - Trikot von der Druckwerkstatt Walkenried

Auf der Hütte kamen wir so richtig in Winterstimmung. Wir saßen am Kamin und konnten draußen das Schneetreiben beobachten (saßen wir doch noch am Tag zuvor mit kurzen Klamotten auf dem Campingplatz am See). Gestärkt konnten wir uns dann in die Abfahrt stürzen, die wirklich traumhaft schön war. Zwischendrin gab es immer wieder kleine Gegenanstiege. 

Oben Schnee

in der Mitte nichts
 
unten Matsch

Unten wurde der Schnee dann natürlich zu Regen und wir beschlossen schnell zum Platz zurück zu fahren, um noch am gleichen Tag weiter Richtung Slowenien Camp Osp aufzubrechen. 

Hinter Frank ist Zagreb

Grüße eure Moni 

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Gpsiesdaten kommen noch

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