Sonntag, 20. März 2016

Harzer Teufelsmauer Traumtrailtour



Abflug an der Teufelsmauer



Die MTB-Wettkampfsaison beginnt meistens mit einem Rennen auf dem Possen. Also packen wir wie immer unseren Bus und freuen uns auf das relativ gute Wetter am Wochenende. Man könnte sagen Moni und ich saßen schon voller Wettkampfadrenalin fast im Bus als das Telefon klingelte. Ingo ruft an und fragt: „Teufelsmauer, Sightseeing Tour?“  

Teufelsmauer, eine geniale Sightseeingtour

Bevor wir euch nun von unserer Tour berichten, ein kleines Video von Marco Wurzler mit folgender Beschreibung zur Einstimmung: Die Teufelsmauer im Harz, ein Ort voller Sagen und Mythen. Für die einen ist es eine Steinformation aus Sandstein, für die anderen Zeugnis einer verlorenen Wette zwischen dem Teufel und Gott. So oder so ist die Teufelsmauer ein magischer Ort, vor allem bei Sonnenuntergang, wie das Video zeigt. 

 


Wenig später treffen wir uns also mit Ingo in Blankenburg auf dem Parkplatz und radeln los. Und ab hier müsste ich eigentlich nur noch in Superlativen schreiben. Kurz nach dem Start sind wir schon im Wald, auf Trails in einer anderen Welt. Kiefernwälder mit Sandböden wie am Meer säumen Felswände wie man sie aus Märchenbüchern kennt mit Namen wie Großmutter, Großvater oder Teufelssessel. 

am Großvater

Landschaft aus einer anderen Welt



Die Felsen wirken teilweise einfach nur surreal und schaut man sich die Gesteinsformationen auf den Bildern an könnte man meinen, die wären schlecht ins Bild kopiert worden.  


Ingo zeigt an wie hoch...

...und Moni hebt ab...

...erst alleine...

...dann mit mir. Doch leider war danach das Fluggerät defekt!



Wir fahren zu den Drei Zinnen, den meisten wohl eher als Hamburger Wappen bekannten Felsenformation. Wir genießen den Ausblick und machen einige Bilder von diesem genialen Fleckchen Erde.  

Gipfelgefühle wie in den Alpen



Gut gelaunt geht es weiter auf den nächsten Höhenzug, nur um diesen danach wieder genial „abzusurfen“. Auf dem Kahlenberg angekommen haben wir einen ganz neuen Blick auf Thale wie wir ihn noch nie hatten.

weiter über Trails

entlang genialer Ausblicke

Blick über Thale



Weiter geht es wieder auf schönen Wegen vorbei an weiteren Felsformationen bis wir an der „Langen Wand“ in Königstein ankommen. Absoluter Wahnsinn was die Natur bzw. der Teufel hier errichtet hat. Moni und ich kommen aus dem Staunen kaum heraus. Und Ingo als guter Guide erkennt unsere Faszination und lässt uns alle Zeit der Welt damit die Gegend auch richtig auf uns wirken kann. 

Teufelswerk

wir grinsen uns einen ab

super Ausblick von hier oben

innenhalten und genießen



Doch wer mich kennt, kennt auch das Graulen meines Magens, was dem Donner eines herannahenden Gewitters ähnelt. Aber der Teufel hat mitgedacht und hat direkt am Fuße seiner Felsen einen seiner Hexer platziert, der aus Papierscheinen leckere Nudeln macht. So konnten wir wohl gestärkt diese schöne Tour fortsetzen Richtung Quedlinburg.

die Felsen wollen aber auch bissel erobert werden

Naturarchitektur



Auf dem Weg entlang der Bode, vorbei an alten Gemäuern wird man schon stimmungsmäßig auf das nun vor uns erscheinende mittelalterliche Quedlinburg eingestimmt. Durch kleine Gassen führt uns Ingo auf den Münzenberg. Ein kleines Stadtviertel mit liebevoll restaurierten Häusern und einen Blick runter auf Quedlinburg. Hier ärgere ich mich aber auch bei den vielen leckeren frischen Waffeln am Wegesrand, dass mir der Hexer an der Teufelsmauer auch noch eine Bratwurst gezaubert hatte.

Quedlinburg

Ingo und Moni erfreuen sich an meinem Waffelleid

Blick vom Münzberg

Pausieren und wirken lassen gehörte bei dieser Tour dazu

ein Ort den man erfahren sollte


Direkt nachdem wir das Ortschild wieder passiert haben geht es auf einen Trail. Einen nun für die nächsten 5 Kilometer langen Weg, der uns die Mundwinkel im Gesicht bis weit hinter die Ohren ziehen lässt. Genau solche Wege kommen meiner Definition zum Thema „Mountainbiken, ein Lebensgefühl“ sehr nahe. Und am Ende des Trails steht man plötzlich vor einem kleinen „Tafelberg“.

Ingo zeigt an wo es hingeht

Kammtrails

Trailfreuden

der Harzer Tafelberg



Weiter geht die Tour durch dichte Wälder mit weißen sandigen Böden bis wir an den Sandsteinhöhlen von Heers ankommen. Wir lassen auch diesen Ort auf uns wirken und sind schon traurig, dass diese Tour bald ein Ende findet. 

sogar die Sonne kam plötzlich raus

an den Sandhöhlen



Doch vorher geht es noch am Fuße der Festungsanlage Regenstein entlang zur alten Regensteinmühle und deren altem Wassergrabensystem. 

an der Regensteinmühle

Dammwege

so macht Mountainbiken einfach nur eines - FUN



Am Auto wieder angekommen können Moni und ich uns nur bei Ingo für diese geniale knapp 50 Kilometer lange Runde bedanken. Was für eine Tour durch eine wunderschöne Naturlandschaft. 

Moni und ich haben diese Sightseein-Tour...

...einfach nur mit einem ständigen Grinsen quittiert.



Einige weitere Bilder – KLICKERDIEKLACK

GPS-Daten zu dieser Traumtour auf Gpsies - KLICK
Infos zu Quedlinburg und Region - KLICK

Und da uns auch die Gegend an den Höhlen und der Anlage Regenstein fasziniert haben, nun auch dazu noch ein Video von Dein Harz!

  

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