Montag, 9. Mai 2016

Oxfam Trail Mountainbike-Tour mit Wolfswarte

Marco, Albert, Randolf, Frank, Moni, Folkert, Sabine, Lutz, Stefan

„Waarom is een brug hier Frank?“ vernehme ich von unseren holländischen Begleitern, „Keine Ahhhhhhhhhhhhhhhhhh…!“ 

Wasserspiele dank Brücke

Okay von vorne, eigentlich hatte Stefan B. (KLICK) zur Tour geladen. Doch Stefan schafft es nun seit Jahren sich die sagenhaftesten ausgefeiltesten Ausreden einfallen zu lassen, um nicht zu viel von der süßen Frucht Mountainbike zu verzehren. Doch auch wenn er selbst nicht kann, (hier seine diesjährige Ausrede) hat er den Tag organisiert und mich als eine Art „Guide“ auserkoren. So kommt es, dass ich mit wenig Ahnung von der Strecke, aber ausgestattet mit viel Selbstbewusstsein und GPS-Daten, mein Ja-Wort gebe und am frühen Morgen mit Sabine, Lutz und Marco aus Berlin sowie Albert, Randolf und Folkert aus Holland, sowie Stefan, der sich den Start und meine Quarkbällchen nicht hat nehmen lassen, im Harz am Kreuzeck als Einstiegsort zur Tour mit Moni stehe. 

Meine Quarkbällchen, mein Schatz, meine Energie...

...und alle futtern sie.

Marco fragt kurz vor dem Start, wer denn nun die Strecke kennt? Und ich sage „ICH. Mir nach“. Wir fahren los und nach ca. 100 Metern hinter der ersten Gabelung vermeldet mein Navi mit einem schrillen Warnton „Falscher Weg“. Wie im Chor vernehme ich von der Gruppe „Na das fängt ja gut an!“. 

Sorry, falscher Weg

Jetzt würde ich ja gerne sagen, das war das einzige Mal, aber ich sage es mal so, Wenden auf engstem Raum konnten nach 2 Stunden alle perfekt. So fuhren wir die ersten schönen Trails, genossen die Sonne und lernten uns kennen. Daraus resultierte auch das die Gruppe mich immer erst 100 Meter in einen Weg fahren lies bevor sie nachkamen, verdammt lernfähig. Und da ein guter Guide natürlich nur mit Absicht mal einen Traileinstieg auslässt, durften auch alle mal ihre Räder schieben. 

Keine Panik, das Grinsen bekam Marco später ins Gesicht gemeiselt.

Wenn die Wege plötzlich enden...

Die Strecke führt uns immer wieder an schönen Stauteichen der Innersten vorbei. Durch und über kleine Bäche und schöne Holzbrücken. Eine davon war aus meiner Sicht ein schönes Fotomotiv und von daher donnerte ich vorweg, sprang vom Fahrrad und rannte in den Wald um die anderen auf der Brücke zu fotografieren. Von hinten vernehme ich noch die Frage:  „Waarom is een brug hier Frank?“ doch antworten konnte ich vor Schreck nicht. Mein Bein war plötzlich spurlos im Morast samt Schuhe verschwunden. Nun konnte ich auch die Frage beantworten warum hier eine Brücke ist…

Über schöne Dämme.

Tja, warum ist hier eine Brücke?

Damit Idioten wieder dieser...

...die Tragfähigkeit des Bodens...

...nicht überschätzen!

Wieder fast ganz sauber.

Also ab ins Wasser sauber machen und in der Abfahrt nach Osterode vom Fahrtwind trockenfönen lassen. Natürlich führte uns der Weg in Osterode auch zufällig bei einem Bäcker am Marktplatz vorbei. 

Seen

Wiesen

Albert (Mr. Magnesium)

Osterode

Randolf im Glück

So gestärkt machten wir uns an den Aufstieg durchs Sösetal Richtung Hanskühneburg. Die Sonne zeigte uns, „ja mich gibt es noch“ und wir suchten jeden kleinen Schatten auf. Oben angekommen gab es endlich mal wieder Pause. 

Frauenpower die Erste - Sabine

Frauenpower die Zweite - Moni

Trailfun

Guide als letztes...

Zusammen fährt es sich einfacher, auch aufwärts.

Der Stall

Sabine bedient die tapferen Recken...
...kraftvolle Recken unter sich!

Moni zauberte mir dieses Brettlein herbei.

Ausblick vom Turm


Es folgte eine rasante Abfahrt bis runter nach Altenau an die Dammgräben. Da es hier aber ein kleines verstecktes Highlight gibt, sind wir natürlich erst die Extraschleife auf dem Walderlebnisspfad gefahren bevor es entlang der Dammgräben weiter ging. Doch diese kleine Extrarunde sorgte auch für den ersten und zum Glück auch einzigen Platten an diesem Tag. Hier zeigte dann Sabine mal der Männerwelt wie Frau einen Schlauch wechselt. 

Sammeln zur Abfahrt

Da lacht Sabine noch.

Sabine erklärt der Männerwelt wie man einen Schlauch wechselt, da staunen die Herren.

Was Männer eben so machen in der Zeit...

...zack isser weg der Bauch, tata!

Mit dieser erneuten Pause machten wir uns an den Aufstieg zur Wolfswarte. Diese Abweichung von der ursprünglich geplanten Strecke sorgte zwar für kurzzeitige Verwirrung, aber es begnügten sich alle mit dem Argument der schönen Aussicht und der anstehenden versprochenen Traumabfahrt nicht nur für Harzer-Verhältnisse. Oben angekommen zeigten die strahlenden Gesichter, mit dem Ausblick wurde nicht zu viel versprochen. 

Ja, datt ist ein Anstieg.

Letzten Meter vor der Wolfswarte.

Was für eine Aussicht und ein weiterer Mitfahrer - Andreas hier rechts im Bild.


Wo gehts weiter?

Sicher? Wo genau?

Abstieg von der Warte.

Sabine

Wo müssen wir hin?

Fahrradpark an der Wolfswarte

Auch die Abfahrt zaubert bei fast allen Beteiligten ein großes Grinsen ins Gesicht. Warum fast alle? Nun einer lag im Morast und derjenige welche war ich. Aber gut, ein guter Guide zeigt eben auch die Dinge, die andere vermeiden sollten. Egal, der Trail bis runter an die Oker gehört aus meiner Sicht zu den schönsten und längsten Trails im Harz. 

Da grinst sich Marco einen.

Welch kleiner Traumpfad.

Trails fast ohne Ende.
Entlang der Hänge.

Bis man unten am Stausee aus dem Wald kommt.

Von der Oker ging es danach wieder steil aufwärts und durch schweres Harvestergelände wieder steil abwärts bis zur Stauseemauer und einer erneuten Pause. Dass die Kräfte schrumpften und nun alles genommen wurde was die Rucksäcke hergaben beweist das Bild mit Albert und seinen 7 Mineralienampullen. Wir begnügten uns mit einem Weizen-Cola-Erfrischungsgetränk. 

Nicht verfahren, hier waren die Waldpfleger am Wald pflegen.

Ich liebe diese Pausen.

Mr. Magnesium


Aber die Pause war auch bitter nötig, denn nun kamen erst die bösen Anstiege. Teilweise so steil, dass wirklich nur noch schieben möglich war. Vorbei bzw. durch den Bikepark Schulenberg nach oben und dann rauf zur Hans Luer Hütte. Passenderweise nennt sich der Weg auch noch Heldenstieg, auch wenn wir bestimmt nicht wie Helden ausgesehen haben mit unseren roten Köpfen, aber geschoben hat auf dem letzten steilen Anstieg keiner, also doch kleine Velohelden. 

Hoch!

Höher!

Weiter und weiter.

Folkert gibt gas.

Nach diesem letzten bösen Anstieg ging es nur noch locker bis zum Parkplatz weiter. Von hier fuhren die Holländer (wurden am Morgen mit dem Auto von Stefan hochgefahren) nun über die Straße zurück nach Goslar und wir mit dem Auto hinterher. Denn: Nach der Tour, ist vor dem Grillevent. Und zu diesem haben Elisabeth und Stefan danach noch geladen. 

Satt und MEGA GLÜCKLICH

Die Schüsseln haben wir später noch geleert.

Ach es war so schön.

Ganz ehrlich Elisabeth, super lecker dein Brot, deine Soßen und Salate, ihr zwei ward super Gastgeber und so verwunderte es alle als die Uhren schon Mitternacht schlugen. 

Damit Stefan auch nächstes Jahr wieder Grillen kann,..

hat Randolf schon ein Zeitfenster festgelegt.

Insgesamt ging somit ein Tag zu Ende mit super netten neuen und alten Bekanntschaften und den Versprechungen nächstes Jahr wieder. 

Bis nächstes Jahr!

Anbei die GPS-Daten der 112er Runde – KLICK –

Alle Bilder (Pictures) der lustigen Runde –KLICK –

Die letzten 3 MTB-Touren
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 - Osterhasen Trailjagd - KLICK
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