Mittwoch, 13. März 2019

MTB-Tour Bad Wilsnack




Es gehört für uns fest dazu nach der Osterburger Schlammschlacht (KLICK zum Bericht) noch weiter zur Therme in Bad Wilsnack zu fahren. Auf dem Thermen-Campingplatz angekommen, klappen wir unser Dachzelt auf und bereiten alles für die Nacht vor.

Dachzelt aufgebaut zwischen all den Standheizungsluschen (Neid)

Doch bevor es in die Therme geht, machen wir noch einen kulinarischen Zwischenstopp im „Alten Speicher am Bahndamm“. So gestärkt geht es nun in die Wohlfühloase. Allerdings müssen wir zuerst unser Dachzelt nachspannen, denn der Wind ist richtig heftig. So hält der starke Wind auch noch lange in der Nacht an, doch geweckt werden wir von warmen Sonnenstrahlen.

Moni im Storchennest neben der Therme

So beschließen wir auch noch eine Radtour zu starten. Zwar frischt der Wind auf, doch es bleibt trocken. Wir fahren über schöne Waldwege bis an die Elbe, leider haben hier alle Bauerncafes, Pfannkuchenhäuser und Kneipen noch zu. Erst in Wittenberge finden wir einen Bäcker, der geöffnet hat.





Nun endlich mit einem Frühstück im Bauch, machen wir uns wieder auf in den Sattel. Leider ist es nicht nur windiger geworden, sondern es nieselt nun auch. Auf dem Elbdammradweg pfeift der Wind sogar richtig, richtig dolle.





Wir verlassen die Elbe ins Landesinnere und genießen die Ruhe auf den schönen Waldwegen. So flach es hier auch ist, der Sandboden kostet Kraft und man rollt nicht wie gewohnt einfach voran. Spaß macht es aber trotzdem und wir haben ja ein leckeres Ziel.

Mitten im Wald eine gigantische Fußgängerbrücke ohne Anbindung.

Zugang auf der anderen Straßenseite. An den Bäumen lässt sich Wind erahnen.



So lassen wir auch das Schloss Grube links liegen und fahren direkt weiter zur Wasserburg, denn hier im Burgkeller der Plattenburg kann man lecker futtern. Sind wir zuerst noch allein im Burgkeller, kommen plötzlich ganz viele Wanderer. 




Im Burgkeller

Kerzenständer umfunktioniert zum Trocknungsständer.

Warum hier plötzlich so viel los ist, wird uns klar, als wir weiterfahren wollen. Sturm Eberhard ist auch hier angekommen. Sturm, Regen und Temperatursturz bringt er mit.

Es regnet Bindfäden.

Der Wind wurde heftiger, jetzt aber schnell raus aus dem Wald.


Es sind nur noch 8 Kilometer bis zum Auto, die werden aber verdammt hart. Selbst im Wald auf den Sandwegen staut sich das Regenwasser und es wird immer kälter, was zusammen mit den nun schnell absolut nassen Klamotten nicht angenehm ist. Und jeder, der bei Regen schon durch tiefen Sand gefahren ist kennt die Geräusche, die einem Radfahrer richtig wehtun. Dieses Knirschen des Sandes im Antrieb und das Schmiergelgeräusch beim Bremsen, einfach ihhhhh.



Aber wir kommen genau rechtzeitig am Bus an. Denn gerade als wir die Räder verstaut haben, wird aus dem Regen Schneeregen. Spaß hat die 82-Kilometerrunde trotzdem wieder gemacht und wir können jedem diese Runde empfehlen, der hier im flachen Mal fahren möchte.

Tour auf Gpsies - KLICK



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