Freitag, 25. August 2017

Mit BUFF zum Rahmenbruch

Cyclassic Hamburg - ein schönes Wochenende.

Was für ein Wochenende als „Verlängerung“ unseres Hochzeittages. Bei einem Gewinnspiel von BUFF (Klick) haben wir das große Los (KLICK) gezogen und ein Wochenende in Hamburg bei den Cyclassics mit allem Schnickschnack gewonnen. 

Passt für dieses Wochenende.

So packen wir Freitag nach der Arbeit den Bus und fahren los nach Hamburg. Im Großen und Ganzen kommen wir trotz vieler Staumeldungen gut durch und beziehen unser Hotelzimmer. Im Scandic machten wir mal wieder große Augen, Zimmer und Service super und Räder durften auch mit aufs Zimmer.

So ein schöner Anblick kurz vor dem Einschlafen.
Als nächster Punkt stand die Akkreditierung an, also Abmarsch. Doch nun kapierten wir wie gut das Hotel von BUFF ausgewählt wurde. Die Abholung der Unterlagen fast direkt neben dem Hotel, die Abholung der Startbeutel nur wenige Meter weiter und die City mit der restlichen zum Event gehörenden Fahrradmesse nur einen gemütlichen Stadtbummel entfernt. Die Startunterlagen haben wir nach einem kurzen Schnack mit Laura Bingel vom Viva Con Agua Cycling Team ruckzuck in der Hand. Am nächsten Tag sehen wir eine vielleicht 100 Meter lange Menschenschlange vor dem Akkreditierungsbüro. 

Fast alleine bei der Anmeldung.

Hamburger Wetter.

Danach noch schnell die Startbeutel in Empfang nehmen und ab in die City. Wir machen einen ersten Orientierungsmarsch über das Messegelände und beschließen nun auf unseren Magen zu hören. Da ich kurz vorher ein Post über das Restaurant Ahoi (Klick) von Ralf Hoepfner gelesen habe in dem er den dortigen Burger mit Lobworten überschüttet, stand unser Ziel fest. Und was sollen wir sagen, die Burger waren super, vor allem mein Beef-Teriyaki Burger.

Yeaha

ohhhhhhh

Den restlichen Abend genossen wir im Alex an der Binnenalster mit einigen Cocktails bevor es zurück Richtung Hotel ging. Den leider zu früh anbrechenden Morgen beginnen wir mit einem sehr ausgiebigen und reichhaltigen Frühstück. Dabei lernen wir Daniel, unseren Ansprechpartner von BUFF, kennen. Er empfiehlt uns am BUFF-Stand mal vorbeizuschauen, da es dort etwas Hübsches für uns geben würde. Und was sollen wir sagen? Wir wurden mit feinsten und besten BUFF-Produkten beschenkt, welche wir anschließend noch beliebig mit genialen Aufdruck veredeln lassen konnten.

Hamburg wird noch schöner wenn die Lichter angehen.

Unser Licht wurde verschwommen.

Vorfreude.

Danke BUFF für alles.

Direkt aus Spanien für die Veredelung der Produkte angereist die 2 Buff-Mitarbeiter.

Yeaha!

Als nächster Programmpunkt stand der Versuch an uns irgendwie noch Startplätze für das Rad Race Battle zu ergattern. Seit ich erstmals das Logo und die dazugehörige Homepage (KLICK) gesehen und besucht hatte, ist so ein Sprintrennen in einer solchen Kulisse ein kleiner Traum von mir. Wenige Minuten später hatten wir 2 Startbeutel in der Hand, ich war MEGA glücklich. 



Ein Traum wird wahr!

Es werden mehr Zuschauer! Bild von der RAD RACE SEITE!
Um 16:00 Uhr rollen wir zum Rad Race Battle Training. Dabei geht es einfach nur darum sich an die Startrampe zu gewöhnen und den richtigen Gang für den 200 Metersprint zu finden. 16:07 Uhr, ein Traum wird wahr, ich besteige die Rampe. 16:08 Uhr ich starte zum Probelauf. 16:08 Uhr und wenige Sekunden später bin ich zufrieden mit mir und dem Start von der Rampe. 

Training RAD RACE.

Monis erster Trainingslauf

Der Streckenposten vor mir am „Zuschauerdurchgang“ (Hier können Zuschauer die Strecke queren um nicht ganz außen rum zu müssen) streckt den Arm aus und ich bremse ab. Allerdings galt der ausgestreckte Arm nicht mir, sondern einem Zuschauer, der gerade die Strecke queren wollte. Da ich nun eh schon abgebremst hatte, kann ich auch zurück zur Rampe fahren, denk ich mir und ziehe nach links und mache so dem von hinten anfliegenden Fahrer leider den Weg dicht. Dieser versucht noch auszuweichen, doch dazu ist er zu schnell und ich zu langsam…KRABUMMMMMSSSSS

Datt war meine Pina...

Zum Glück ist uns beiden körperlich nichts wirklich Schlimmeres passiert. Niklas blutet an den Händen, ich mal wieder am Knie und Ellenbogen. Ich entschuldige mich von ganzem Herzen und die Radwelt ist wieder in Ordnung. Doch als ich weiterfahren möchte, möchte der hintere Teil meines Fahrrads in eine andere Richtung. Rahmenbruch! Aus der Traum! Vorbei das schöne Radwochenende! Ich gebe meinen Transponder ab.

100 % glücklich schauen wir beide nicht, aber es hätte auch schlimmer kommen können. Erneut SORRY Niklas!

Moni bei ihrem Trainingslauf - Das Bild ist von der RAD RACE Seite!

Doch ein Bild des defekten Rades im Internet genügt und schwupps stehen Kathrin und Christian neben mir und fragen, ob ich für morgen noch ein Rad dabeihätte. Was ich leider verneinen muss. Doch bevor ich weiter meinem Pinarello hinterher trauern kann, sagen beide: „Lass uns mal machen.“ Und nur wenig später bekomme ich den Kontakt zu Thomas (Rahmendesigner bei Bergamont) und die Zusage, dass ich nach dem Rad Race Battle ein Rad von ihm bekommen könnte. 


Moni bei ihrem Start zum Rad Race Battle - Bild von der RAD RACE SEITE

Doch nun zu Monis Teilnahme am Rad Race, die sie danach als „mega cool, aber viel zu kurz“ bezeichnet hat. Aber wieso etwas beschreiben, was man schwer beschreiben kann, wenn man coole Videos dazu hat. Klickt (HIER) bei 1:13:40 rein und staunt, Moni steht links.

Monis Rennen aus meiner Sicht.

So kurz und doch intensiv eine solche Teilnahme war, sie war ein Einblick in eine andere Radszene fern des uns bekannten Marathonzirkus und schreit nach Wiederholung. 



Nun galt es für uns bei Thomas das Rad abzuholen. Und hier kann ich nur erneut danke sagen für diese schnelle Unterstützung durch Thomas und Bergamont. Man spürt bei Thomas sofort die Liebe zur Raddesignkunst und ich fühle mich auf dem Bike auf Anhieb wohl.

Gib her das Teil - NEIN ich will nicht!

Den restlichen Abend verbringen wir mit Kathrin, Nikola und Christian bei der „Better Burger Company“, dachten wir zumindest. Denn auf dem Heimweg entdecken wir die Afterraceparty des Rad Race, genau gegenüber von unserem Hotel und so wurde der Abend länger und länger und hat uns sogar einiges vom kommenden Morgen genommen. 

Bild geklaut bei Antje G.
Der Morgen war dann auch mal wieder viel zu früh dran und der Wecker rappelte kurz vor 6:00 Uhr. Ab ins Bad, zum Frühstück und los Richtung Startaufstellung. Sofort bin ich hell auf begeistert von der hydraulischen Scheibenbremse am Rad. Einzig die dicken Schlappen machen mir noch etwas Sorgen, aber sie rollen erstaunlich gut. Wir fahren an knapp 9.000 Fahrern vorbei bevor wir unseren Startblock fast ganz hinten erreichen. 

Fahrer über Fahrer

Die Sonne kommt.
Ordentlich angestanden für die WC`s.

Hier fiebern wir dem Start entgegen und setzen uns irgendwann kurz vor 9:00 Uhr in Bewegung. Die schnellen Jungs aus unserem Startblock sind vorne auf und davon bevor die Fahrer vor uns eingeklickt haben. Somit stand fest: Lücken zufahren ist angesagt. Kopf runter und treten, treten, treten. Und genau richtig, kurz vor der Köhlbrandbrücke erreichen wir einen schnellen „Zug“ und auch die ersten Fahrer des vor uns gestarteten Blocks. 

Dicke Schlappen auf dem Renner.

Mein einziges Bild vom Rennen.

Das Überholmassaker beginnt, noch nie haben wir so viele andere Fahrer überholt. Moni springt an ein schnelles Hinterrad und fährt mir auf und davon. Doch irgendwie formiert sich eine geniale Truppe um mich rum und wir fliegen durch eine wunderschöne Landschaft vorbei an vielen Zuschauerfesten. 

Gibt keine Bilder vom Rennen, aber von davor.

Bei einem Blick auf mein Garmin fang ich an mich selbst zu feiern, wir fliegen mit über 50 Sachen über die Straße und trotzdem holen wir Moni nicht ein. Egal, es macht einfach Spaß über die gänzlich für den Autoverkehr gesperrten Strecken zu brettern und sich von den Zuschauern weiter pushen zu lassen.

Bild kopiert von der HP des Veranstalters.

Am Ende donnert Moni mit einer Zeit von 3:17:23 Std und einem Schnitt von 36,55 km/h über die Ziellinie und wird damit in dem 700 Frauen starken Feld 23zigste! Ich komme etwas später mit 3:23:21 Std ins Ziel und belege Platz 1100 und benutze das nicht gewohnte Rad und die dicken Schlappen mal als Ausrede für den zeitlichen Abstand zu Moni... Somit dürften wir bei einem erneuten Start deutlich weiter vorne in den Startblöcken stehen.

Medaillen gab es im Ziel
Im Zielbereich musste ich aber erstmal eine Enttäuschung verkraften, die angekündigten „Backwaren satt“, also ohne Ende, fanden sehr früh ein Ende und wir bekamen nichts vom Kuchen ab. Dafür gab es Erdinger ohne Ende! 
Von den Backwaren SATT gab es nach 50% der Fahrer im Ziel nur noch Brezeln.

Aber das Gewinnpaket von BUFF hatte ja noch eine weitere Besonderheit parat, die VIP-Lounge direkt am Zielbogen der Profis. Und so machten wir uns in einen der bisher besten jemals erlebten Duschwagen von der Firma Grohe frisch und gingen in den „Seelen-Wellnessbereich“. Hier gab es neben einem Tischplatz direkt an der Strecke noch eine große Videowand mit der Liveübertragung der Profis und ein leckeres Büffet. 

Erdinger Erfrischung direkt am Zielbogen.

Wer braucht schon Backwaren satt?

Die Profis kamen hier kurz vorbei gedonnert bevor es auf die letzten Kilometer ging.

Später stieß noch Daniel von BUFF zu uns und wir erlebten ein spannendes Finale der Profis und somit ein Ende eines fast perfekten Wochenendes. Einzig der Rahmenbruch sorgte kurzweilig für Missmut, aber das Rundumsorglospaket von BUFF und die Hilfsbereitschaft der Radszene ließen gar keine schlechte Laune zu.  

Wir warten zusammen mit Daniel von BUFF auf die Profis.

Viel näher dran geht nicht.

Also abschließend erneut ein ganz dicker DANK an das BUFF-Team und schon jetzt den Gewinnern des Paketes 2018 viel Spaß! Damit ihr das und viele andere Gewinnspiele nicht verpasst, klickt hier (KLICK) auf gefällt mir.

Hier noch das Aftermovie der Cyclassic und darunter ein Video der 180er Strecke.

 

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