Sonntag, 5. März 2017

19. Crossduathlon Wolfsburg


Crossduathlon checked



Der Crossduathlon in Wolfsburg (CDW) ist für Moni und mich sowas wie ein Saisonopener und Come Together mit vielen freundlichen Menschen. Das sonst sehr schnell ausgebuchte Startplatzkontigent wurde diesmal auf 200 Teilnehmer erhöht. Gebucht hatten um die 170 Teilnehmer, jedoch war das Wetter ungewöhnlich gut für den CDW und so erschienen an der Startlinie nur um die 130 Teilnehmer. 

Erst Räder Aufstellen in der Wechselzone,

dann Renneinweisung.
 
Im Vorfeld gab es wieder viele nette Gespräche und die übliche Renneinweisung des Veranstalters. Am Startbanner hat sich Moni im vorderen Drittel einsortiert, während ich mich nach ganz ganz ganz hinten gesellt habe. 

Die Teilnehmer versammeln sich am Startbanner.

Vorne im Feld Gedrängel, hinten Zeit zum Rumposen!


Nach dem Startsignal ging vorne sofort die Post ab, während wir hinten noch standen und erzählten. Aber irgendwann musste bzw. durfte auch ich die ersten 5,4 Kilometer Laufen angehen. Das Rennen ist aufgeteilt in 3 Runden Laufen (5,4 Kilometer), danach auf einer anderen Strecke 3 Runde Rad fahren (18 Kilometer) und danach erneut 5,4 Kilometer Laufen. 

Bauch einziehen war anstrengender als alles andere!


Bereits Mitte der 2. Laufrunde wurde ich schon von den schnellen „Road Runner“-Typen überholt. Aber egal, Hauptsache ich schleppe meinen etwas angeschwollenen bereits wie die Harzquerbahn dampfenden und keuchenden adonishaften Körper in die Wechselzone ohne dass Madam (Moni) mich überholt. 

Moni fliegt über die Strecke.


Dieses kleine Zwischenziel erreiche ich auch und schwinge mich nach 31 Minuten auf das Mountainbike. Nur 5 Minuten langsamer gegenüber meiner letzten Teilnahme und nun werde ich vom lahmen kranken Rehlein zum Wolf, zum Jäger, zum Schnellsten der Schnellsten der hinteren 20 Teilnehmer.

Viele Räder waren nicht mehr in der Zone als ich ankam.

Der "Wolf".


Und was soll ich sagen? Trotz meiner extra angelegten Bodenanpressdruckmasse, fuhr ich knapp 90 Sekunden schneller gegenüber 2015. Aber kaum berühren meine Füße wieder den Boden kommen viele eben von mir via Rad Überholten, zum Teil fröhlich quatschend, an mir vorbei gelaufen. 

Moni fährt auf die Radstrecke.

Ich schleppe mich irgendwie über die Strecke.


Im Geiste feiere ich schon meinen Zieleinlauf mit hochgerissenen Armen, spüre schon wie meine Geschmacksknospen auf der Zunge sich nach einem Stück Kuchen sehnen, als ein „Kuhkuhh“ gefolgt von einem Klapps auf meinen Hintern mich aus meinen Tagträumen reist. Moni zieht an mir vorbei und überrundet mich eiskalt, das habe ich also davon, dass ich ihr Essen immer aufesse! 

Auch das in der Startertüte liegend Energy Bier Gel hat mir nicht geholfen.


Egal, ich habe ja noch 15 Minuten Zeit mich auf den kommenden „herzlichen Spot“ einzustellen. Doch anstatt Spot, wartet Moni mit einem warmen Tee im Ziel auf mich. Juhu, Platz 87 und „nur“ 7 Minuten langsamer gegenüber meiner Bestzeit. 

Ziel!



Moni hingegen hat ihre Zeit aus dem Vorjahr pulverisiert und sich um 3 Minuten verbessert. Interessant dabei, ihre Laufzeiten sind konstant, ihre Radzeit hingegen um 3 Minuten verkürzt!  



Die Zeit bis zur Siegerehrung verbringen wir wieder mit vielen lustigen schönen Gesprächen und ich belohne mich mit zwei gigantisch leckeren Stücken Apfel-Streusel-Marzipan-Kuchen! 

Lecker Mädchen und hübscher Kuchen, so machen Kalorien Spaß.


Moni wird gesamt 3. bei den Frauen und belegt den 2. Platz in ihrer Altersklasse. 

Moni GS 3. AK 2.
Tatatataaaaa


Super gut haben mir heute Anita und Uwe gefallen. Anita hat heute ihren ersten Wettkampf absolviert und Uwe ist ihr dabei keinen Zentimeter von der Seite gewichen. Am Ende wurde die Leistung sogar mit einem 3. Platz in der Altersklasse belohnt. Sowas nenne ich Teamplay und Sportsgeist. 

Anita (Team Domschatzbiker) und Uwe (Bad Bikers) rocken den CD zusammen.


Nun genug geschrieben, hier geht es zu den Ergebnislisten – KLICK

Guido, wie oft bist heute ins Ziel gelaufen?

Guido erreicht Platz 3 AK und kommt gleich mit Rucksack und Badelatschen ins Ziel.


Ach ja: Die Bilder, die Moni gemacht hat, sind irgendwo auf der nicht im Kartenfach der Kamera vorhandenen Speicherkarte…

Danke für die Bilder - Anita, Jessica und Jens.

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