Freitag, 6. Mai 2016

Alkohol, Frauen und Regen am Vatertag…

Marco, Frank,Petermax


…hatten wir nicht! Dafür aber Radlspaß, schönes Wetter und nette Mitfahrer.

Für Marco, Petermax und mich ging es am frühen Morgen mit der Bahn nach Burg im Jerchiower Land. Die Temperatur schon sehr angenehm ging es auch gleich in kurz/kurz für mich los. Marco und Petermax trauten der neuen ungewohnten mild warmen Luft noch nicht ganz.  Nach nur wenigen Kilometern erreichten wir unseren Fährpunkt in Rogätz und querten die Elbe.

an der Elbe

Von hier ging es im leichten Zickzack durch eine vom Raps gelbbemalte Landschaft über die Ohre. Bei Jersleben mit Schwung über den Mittellandkanal ins Reich der „–leben“. Die Grundbedeutung der Ortsnamenendung „–leben“ kommt vom -lev oder -löv und ist etwas Überlassenes, Zurückgelassenes. Und genau so kommen einem die Ortschaften hier teilweise vor, wären da nicht die buntgekleideten Horden auf ihren Simson Schwalben auf ihrem Himmelfahrts-Kommando. 

Wolmirstedt Schlossanlage

schöne Alleen

ab über den Mittellandkanal

In Hohenwarsleben entdecken wir an einem Teich das Teich-Cafe mit Live-Musik und gemütlicher Biergartenatmosphäre. Wir gönnen uns eine Soljanka zum Frühstück und ein schönes Hefeweizen zum Spülen. 

Ohne Pause gibts es bei uns nicht.

Weiter geht es, Autoverkehr? Gab es nicht!

Die nächsten Kilometer führen uns durch das schöne Land der vielen „-leben“ ohne wirklich Leben in den Ortschaften zu entdecken. An der ehemaligen Grenze in Hötensleben verlassen wir Sachsen-Anhalt und fahren wieder in Niedersachsen ein. Der Hunger lässt uns in Schöningen am Marktplatz in illustrer Gesellschaft eine „ruhige“ Mahlzeit zu uns nehmen bevor es in den nun ersten und einzigen richtigen Anstieg dieser Tour in den Elm hinauf geht.

Die Natur erwacht mit neuen Farben.

Blik ins Loch.

Ab in den Elm.

Die Abfahrt durch das Reitlingstal wie immer ein kleiner Traum für diese flache Gegend und Ruckzuck befinden wir uns in einem wunderschönen Rittergut in Lucklum. Hier im Gutscafe ist richtig was los, aber spätestens als ich mein erstes Stück Kuchen von diesem „abartig leckeren“ Kirschkuchen im Mund hatte, war auch für meine Geschmacksknospen Feiertag angesagt. 

Gutscafe Garten

Nebenanlage des Gutes

Kuchen mit Marco...

...Kuchen mit Petermax.

Nach dieser Stärkung rollten sich die letzten 50 Kilometer fast wie von alleine und ein schöner Radltag neigte sich dem Ende zu. Was bleibt ist ein Sonnenbrand und viele nette Erinnerungen, jederzeit gerne wieder Marco und Petermax.

Es rollte fast von alleine.

Hatte er überhaupt die Hände am Lenker?

Die Stimmung war einfach gut.

Sieht noch nicht ganz so locker aus.

Tourdaten der Oneway-Strecke von Burg nach Peine findet ihr auf Gpsies – KLICK - , insgesamt vergingen die weitestgehend flachen 170 Kilometer sehr schnell und der Anstieg in den Elm bildete eine schöne Abwechslung auf der eher flachen Tour.

Radlgrenzen!

...

die 3 Velohelden
 

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