Freitag, 5. Juli 2019

Heavy24 2019

Coole Idee, Finale Einfahrt durch die Tribüne.


Als Abschluss für unseren #BTT2019 Radurlaub haben wir uns das Heavy24 rausgesucht. Doch schon nach wenigen Runden war klar, das Umschalten von Radtour auf Radrennen und dies über 24 Stunden gelingt nicht wirklich. Irgendwie schade, denn wir wissen was wir leisten können, aber irgendwie gab sich unser Kopf wohl genau damit zufrieden diesmal. Als sich dann noch körperliche Probleme, wohl als Folge der Hitze, ankündigten bei einem von uns stand fest, wir müssen schnell was ändern.

Kurz vor dem Start haben wir noch gelacht, achja, danach ja auch noch...

So verlegten wir unsere Wechselzone schnell in den Stausee Oberrabenstein und genossen das kühle Nass. Während Moni den Schatten genießt, schwimme ich rüber an die Strecke und jubel den Hitzefightern zu.

Verlegung der Wechselzone.

Am Ufer entdeckt.

Leider lässt selbst die schöne gemütliche Pause Moni nicht so regenerieren, dass wir ein Weiterfahren selbst ganz gemütlich als nicht sinnvoll erachten. Also Haken dran, umswitchen und das Event eben anders genießen. Wir nutzen erstmals die Möglichkeit mal zu schauen, was überhaupt so auf dem Eventgelände angeboten wird. Neben einigen Rad-Ausstellungsflächen gibt es ein Massagezelt, viele Futterbuden und Eis.



Anette von der Orga hat auch mal 5 ruhige Minuten und wir reden bissel über das Event, die Organisation und den Umfang der Eventarbeiten. Ich kann nur sagen, ich finde es sehr bemerkenswert, mit welcher Ruhe Anette und ihr gesamtes Team im Orgazelt agieren.

Startunterlagenausgabe, auch hier herrschte immer gute Laune. 


Aber so ein Event lebt nicht „nur“ von den Leuten, die man sieht. Insgesamt sind 40 engere Mitarbeiter am Start und noch viele Helfer mehr. Aber die braucht man auch wenn man 1.000 kg Wassermelone aufschneiden muss für die Fahrer. Doch es gab noch viel mehr im Verpflegungszelt, so wurden alleine 230 kg Brot liebevoll mit Wurst, Käse oder Marmelade geschmiert. 60 kg süßer Kuchen wurde noch mit vielen weitern Schokoriegeln versüßt. Neben der Wassermelone gab es 400 kg Bananen, 850 kg Nektarinen, viele Kisten Äpfel und Birnen und immer schön in mundgerechte Stücke geschnitten. Nebenbei wurden übrigens allein im Verpflegungszelt fast 8.000 Liter Getränke ausgeschenkt.




So gestärkt konnten die 1.107 Teilnehmer immerhin unglaubliche 127.819 Kilometer in 13.273 Runden absolvieren. 

Die Streckenposten haben sich dieses Jahr für das Motto Beachparty entschieden und dies hat man auch deutlich erkennen können. Und wie hilfsbereit die Streckenposten waren hat man gemerkt, wenn man wie ich nur zum Fotomachen angehalten hat. Sofort sind sie aufgesprungen, um mir schnellstmöglich zu helfen. Hier mal ein dicker Dank an euch da draußen an den Streckenecken für den Service und die gute Laune.




Einer meiner absoluten Heavy24-Helden ist aber Wolfgang. Wolfgang positioniert sich am Gummistiefelberg bzw. Anstieg und feuert dort jeden Fahrer während des Events an. Eine absolut geniale ruhige Seele, der man als Fahrer jedes Wort glaubt. Und wenn Wolfgang sagt, „super, das wird deine beste Runde!“ dann glaubt man ihm dies und gibt Gas.





Auch der am Gummistiefelberg auflegenden DJ ist eine echte Motivationshilfe und dies ebenfalls 24 Stunden lang. Und genau diese vielen Kleinigkeiten machen das Heavy24 zu einem ganz besonderen Event.

Richtig gefreut hat es uns auch, dass wir mal wieder Holger getroffen haben. Irgendwie sehen wir uns immer nur bei schönen Events. Egal, ob Hero MTB Himalaya in Indien oder RedBull26Zoll am Rhein. Wenn wir uns sehen, landet einer von uns auf dem Podium. Diesmal war es Holger mit seinem Teampartner Stefan, beide zusammen haben die hart umkämpfte 2er-Männerwertung gewonnen. Ich finde wir müssten uns viel öfters sehen…




Vom RSC Wanderlust aus Peine war auch noch ein 4er Team am Start. Martin, Timo, Peter und Olaf haben hart gefightet und landeten am Ende der Hitzeschlacht, dank Anfeuerung von Sonja, in den Top 30 der 4er-Teams. Bin mal gespannt was nächstes Jahr kommt. Martin und Olaf haben angekündigt, das nächste 24er Event gerne mal in einem 2er Team erleben zu wollen.


Vereinszelt, Stimmung war immer gut und lecker! 

Übergabe Staffelband Timo auf Peter.

Und obwohl Moni und ich am Ende nur 160 Kilometer bei diesem Event genießen konnten, so war das Heavy24 ein genialer Abschluss für unseren Radurlaub. Fest steht aber auch, wir werden nie wieder ein Rennen ans Ende einer dreiwöchigen Radtour legen.
Sollten wir nächstes Jahr bei der Startplatzvergabe schnell genug sein, sehen wir uns 2020 bestimmt wieder in Chemnitz.






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Bericht von uns 2018 - KLICK
Bericht vom RSC Wanderlust - KLICK


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