Donnerstag, 12. November 2015

November-Harz-Blues in Schierke

ab in die Sonne



Was für ein Wetter und dies Anfang November. Am ersten Novemberwochenende haben Moni und ich uns entschlossen ausgehend von Schierke 2 MTB-Touren zu starten. Freitag nach der Arbeit also ab auf die Autobahn Richtung Oberharz/Schierke und das Zelt auf dem „Schierker Stern“ aufschlagen mit Blick auf den Brocken. 

Blick vom Campingplatz Richtung Brocken


Kaum angekommen beginnt es zu regnen und es hörte selbst morgens nicht auf. So rollen wir um 9:00 Uhr im Nieselregen vom Campingplatz los Richtung Mandelholz. 

Besuch hatten wir auc hin der Nacht


Der Weg zaubert sofort ein Grinsen in unsere Gesichter und dieses sollten wir an diesem Tag auch nicht wieder verlieren. Entlang des Boderandweges geht es zur Ruine Königsburg und ab hier hört es dann auch auf zu nieseln und es wird angenehm mild. Vorbei an der Talsperre Königshütte rollen wir rüber über den Hügel an die Rappbodetalsperre. 

nach wenigen Metern sind wir im goldenen Herbst

die Talsperren nicht gerade "übervoll"



Von hier arbeiten wir uns wieder hoch auf den Stahlberg um mit Schwung runter an den Gesundheitsbrunnen zu fahren. Ein Schluck aus dem Brunnen und schon verschwindet überschüssiges Fett, so leider nur in der „Wunschbeschreibung“. 

Hexensttühle im Wald

einige kleine Hügel wollten hart "erkämpft" werden
Gesundheitsbrunnen für mehr Weiblichkeit, bei mir hat`s funktioniert...


Weiter geht es über richtig schöne kleine Wege vorbei am Piratendorf nach Wendefurth und von dort wieder aufwärts zur Schutzhütte Schöneburg. 

an der Schutzhütte

entlang der Bode

kleine Seen im Morgennebel


Der Ausblick ist zwar richtig schön, aber der Magen ruft und so geht es weiter zur Harzköhlerei Stemberghaus. Nach einer leckeren Pause müssen wir nun unseren geplanten Weg verlassen, da im Wald eine Treibjagd stattfindet. Der Weg aber nicht minder schön und abwechslungsreich. 

erst ein Schluck...

...dann Suppe und Puffer.

die neue Köhlerhütte


Vorbei an der Hasselsperre fahren wir wieder hoch zum Rabenstein und von dort über die Hügel nach Tanne. Hier zwingt uns ein Schild auf der Straße mit der Aufschrift „Hausgemachte Mohntorte“ zur Zwangspause. 

nach der Pause gab es "Flugversuche"

schöne Trails

lecker Mohntorte


Von Tanne geht es relativ flach weiter nach Elend und wir müssen unsere Lichter montieren dank der hereinbrechenden frühen Dunkelheit. So erleben wir die Auffahrt über den Teufelsstieg bei Scheinwerferlicht und dies hat irgendwie etwas besonderes schon fast mystisches. 

wunderschöne Wege und Ausblicke

zum Glück hatten wir Licht dabei

am Teufelsstieg ist es auch schon um 17:00 Uhr dunkel


Jedenfalls erreichen wir wieder unser Camp und genießen nach einer Dusche den Abend. Leider verändert sich die Wetterlage hier im Oberharz sehr schnell und der aufkommende Wind lässt Böses erahnen. In der Nacht machen wir kaum ein Auge zu, so stark ruckelt und wackelt der Wind an unserem Zelt. 

Selbsthilfebox, ohne Kuchen, wo ist der Sinn?

blauer Himmel

geniale Trails


Doch pünktlich mit Tagesanbruch lässt der Wind nach und ein Blick raus Richtung Himmel lässt uns staunen. Einfach nur BLAU ist zu sehen, ab in die Lycra-Buchse und Abfahrt. Okay, ganz so spontan ohne Frühstück bin ich dann doch nicht und wir fahren erst zum Brockenbäcker. 

Moni übt, aber was?

einfach nur Natur

Hexenflug


Nach einem feinen leckeren Frühstück geht es aufwärts Richtung Bahnhof und von dort weiter Richtung „Brockenkinder“. Ein Trail jagt den nächsten und die Strecke ist wirklich fordernd, dafür allerdings wunderschön. 

Trails und nochmals Trails

Ausblicke


Über den Pfarrstieg, zum Glashüttenweg, zum Kappellenklippenweg, zum Rote Punkt Weg, zum Weißtannenheiweg über den Zeterklippenweg kommen wir am Zwischenziel der „Oberen Zeterklippe“ an. 

kurz vor der Zeterklippe

auf der Zeterklippe

Abgang

Brockenblick


Hier erwartet uns eine geniale Fernsicht und wir verweilen einige Minuten in der Sonne. Nun geht unsere Tour weiter und erst jetzt beim Schreiben fällt mir auf warum wir im absolut unwegsamen Gelände gelandet sind und über 1 Stunde für wenige Hundert Meter gebraucht haben. Der Weg zwischen Sohlwinkelstraße und Schindelstieg nennt sich nämlich nicht „Gelber Punkt Weg“ sondern in allen Karten nur noch „Achtung Lebensgefahr, ehemaliger Gelber Punkt Weg“. Jedenfalls am Ende des nicht vorhandenen Weges treffen wir auf Peter Herrmann der seinen „Muskelkeulen“ auch noch bissel Novembersonne gönnt. 

der Gelber Punkt Weg...

...hat schöne Holzformen...

...aber keinen wirklichen...

...freien Weg durch den Wald.


Jedenfalls geht`s von hier weiter zum Ferdinands Stein und weiter zum Waldgasthaus Plessenburg. Hier ist das Verhältnis zwischen Wanderern und Radfahrern ungefähr 50/50. Von wegen wir Radfahrer sind nur eine Randerscheinung. 

wirklich Christian, ich hab sie sofort vom Stein vertrieben!

mal ein Selfie mit Brocken und Moni, im Hintergrund der Brocken!


Nach getaner Arbeit (also der Nahrungsaufnahme) bin ich scheinbar so schwer, dass mein Reifen die Luft verliert. Ein Schnitt in der Flanke lässt auch die Dichtmilch an den Rand ihrer Möglichkeiten kommen und wir müssen einen Schlauch einziehen. Warum auch immer, unsere Pumpe baut nicht mehr als 1,5 Bar im Schlauch auf. 

hier war mal ein schöner kleiner Weg!

gesucht...

...und etwas gefunden!


1,5 Bar für einen Ü100-Fahrer sind verdammt wenig und so eiern wir wortwörtlich weiter Richtung Schierke. Aber auf dem Beerenstieg wäre so oder so nicht an fahren zu denken gewesen, zumindest nicht in unserer Richtung bergauf. 

Herbstlaub macht einfach Spaß

Fluß-Trails sind einfach genial

Poser


Was bleibt ist mal wieder ein wunderschönes Wochenende im wunderschönen Harz und wie beendet man so ein Harzer Wochenende im Wald? Mit einem Teller Kukki`s…

Kukki`s

natürlich haben wir auch eine Burgruine besucht
 Link`s zum Bericht

Schierke - KLICK
Campingplatz Schierker Stern - KLICK
Harzköhlerei - KLICK
Eishexe Harz in Tanne - KLICK
Brockenbäcker - KLICK 
Waldgasthaus Plessenburg - KLICK 
Kukki - KLICK  

weitere Bilder - KLICK

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