Sonntag, 2. August 2020

Rennsteigquerung - Ein Tag ist zu wenig für diese schöne Strecke



Wolfgang fragte uns, ob wir ihn nicht mal bei einer Rennsteigquerung begleiten möchten. Aber na klar doch :-) Termin gesucht, gefunden und los ging es. Ursprünglich war die Tour per Rennrad geplant, dann wurde umgeplant auf Crosser. Da wir keine Crosser haben, hieß es für uns MTB (zum Glück…)



Am Vorabend sind wir nach Erfurt gereist. Wolfgang hatte uns angeboten, bei ihm zu übernachten. Was wir auch gern angenommen haben. Morgens gleich früh fuhren wir mit dem Auto nach Blankenstein. Unterwegs haben wir Andrea eingesammelt und in Blankenstein stieß Isa dazu. 


Startbild





Eigentlich heißt es ja: „Trag nach alter Sitte einen Stein zur Saale, bitte!". Aber da wir ja anders herum unterwegs waren, hatten wir uns einen Stein aus der Saale gefischt, um diesen zur Werra zu tragen. (Hoffentlich zerstören wir damit nicht das Glück derjenigen Wanderer, die diese Steine zuvor von der Werra zur Saale geschleppt haben…) 


Steinchen suchen.
Jeder hat sein Steinchen.

Von Blankenstein ging es dann zu fünft los.  Natürlich erstmal bergauf. 


Los geht`s

Erste Pause haben wir dann bei der Bäckerei Fiedler/Hildebrandt in Steinbach am Wald verbracht. Absolut empfehlenswert. Noch eine richtige Traditionsbäckerei, bei der mehrere Generationen hinter der Theke stehen. Preis-Leistung einfach mega.


Frank fühlt sich endlich verstanden ;-)


Schoko-Bananen-Hotdog-Häppchen.


Gestärkt ging es dann weiter Richtung Limbach und dann nach Kahlert. Mal sind wir auf dem Rennsteig-Radwanderweg gefahren, mal auf dem Rennsteig-Wanderweg. Die beiden Wege laufen größtenteils parallel, manchmal kreuzen sie sich. Sie sind gut kenntlich markiert mit einem großen „R“. 


Durchgehend perfekt gekennzeichnete Wege.








Da wir auf einem Freitag unterwegs waren, waren auch kaum andere Radfahrer bzw. Wanderer unterwegs und wir hatten den Rennsteig fast für uns allein.





Landschaftlich wunderschön und fahrtechnisch auch nicht ganz anspruchslos. Wir waren alle mit MTBs unterwegs. Außer Wolfang, der hatte sich für den Crosser entschieden und ich denke, dass er diese Entscheidung im Laufe des Tages öfters bereut hatte. Die Strecke führte uns teilweise über Wurzel- und Steinpassagen, welche mit dem MTB gut zu fahren waren, ungefedert aber schnell zur Qual werden konnten. Aber er hat tapfer durchgehalten. 



Mist, einen Tag zu spät :-(




Kurioses am Wegesrand

Wir passierten den höchsten Punkt des Rennsteigs, den Großer Beerberg mit seinen 982 m und erreichten kurz drauf Oberhof. Hier füllten wir neben dem Biathlonstadion unsere Kohlehydratspeicher mit Pasta auf bevor es die steile Rampe zum Großen Inselsberg hoch ging. 

Päuschen.


Biathlonstadion von Oberhof

Stärkung für die letzten Kilometer.

Dort haben wir noch kurz verweilt und die Aussicht genossen.


Die letzten Meter hoch zum Großen Inselsberg.


Oben angekommen.

Dann rollten wir größtenteils bergab runter nach Hörschel und schmissen gegen 22:00 Uhr stolz wie Oskar unsere Steine in die Werra.


Sonnenuntergang.


Die letzten Kilometer auf dem Rennsteig.
 

Ankunft in Hörschel.


Alle Steinchen noch da und zum Abwurf bereit.



Danach düsten wir schnell weiter nach Eisenach, um mit dem letzten Zug um 23:09 Uhr wieder zurück nach Erfurt zu kommen. 


Warten auf den Zug.

Ein sehr langer, anstrengender und natürlich mega-schöner Tag mit tollen Mitradlern. Vielen Dank noch mal an Wolfgang, dass du uns mitgenommen hast.  


Ride on, eure Moni
(Bericht zur Rückfahrt zum Auto)
 

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