Montag, 5. März 2018

WTC 8 und Crossduathlon Wolfsburg

Der Kälte zum Trotz - wir haben es getan.



An diesem kalten Märzwochenende standen gleich 2 Einheiten außerhalb des warmen Kellers an. Leider ohne Moni an der Startlinie, Madam musste sich krankheitsbedingt schonen. So ging es am Samstag für mich alleine Richtung Fissenberg zum WTC um 2 Stunden im Kreis zu fahren.

Von Olaf und Stefan verfolgt


Der 8. WTC war eine sehr gute Mischung aus ballern und Technik im Flachland mit überraschend bösen kleinen Rampen bei minus 7 Grad. Hier konnte ich mich mit Olaf und Stefan vom Start weg absetzen. In den Kurven galt es aber noch sehr deutlich auf den Untergrund zu achten, Eis und Schnee waren schwer abzuschätzen. In einer Kurve irgendwo bei Kilometer 25 vernahm ich dann auch einen dumpfen Aufschlag hinter mir. Da Stefan aber rief „alles in Ordnung“, ging für Olaf und mich die Rundenhatz zu zweit weiter.

Pechvogel Stefan
Olaf und ich auf Rundenhatz

Nach knapp 44 Kilometern haben Olaf und ich als einzige gerade rechtzeitig noch den Durchgang in die 10. Runde erreicht. Als Dank für meine Schufterei im Wind hat Olaf auf einen Angriff verzichtet und wir haben die letzte Runde zügig aber ohne weitere Tempoverschärfung beendet und ich durfte mich endlich mal wieder Sieger eines WTC-Laufs nennen. „Leider“ kommen nun wieder WTC-Läufe mit Höhenmetern und somit ohne mich vorne im Wind.



Versammlung am Futtertrog

Am Sonntag fuhr ich mit Moni als moralische Verstärkung nach Wolfsburg zum Crossduathlon und somit auch gleich zu meinen zwei ersten Laufeinheiten für dieses Jahr. Vor Ort viele nette Menschen, die man zum Teil den ganzen Winter nicht gesehen hat.


Im Startbereich sortiere ich mich gleich ganz weit hinten ein und bin nach dem Startsignal wie immer am Staunen wie manche los düsen. Hier gibt es Leute, die laufen die 2x5 Kilometer schneller wie ich jemals die 100 Meter im Sprint absolviert habe.



Aber angefeuert von Moni, Tanja und Olaf und vielen anderen geht es irgendwie vorwärts und ich erreiche die Wechselzone. Hier stehen nur noch sehr wenige Räder was bedeutet, ich bin verdammt weit hinten im Feld. Schnell den Helm aufsetzen und ab auf`s MTB und Spaß haben.





Auf dem Rad läuft es gefühlt sehr gut, auch wenn die Beine vom Vortag noch etwas schwer sind. Der Druck kommt am Pedal an und schiebt mich Platz für Platz nach vorne. Das einzige was mich beim Überholen nervt ist die Gewissheit, dass viele mit einem Grinsen im Gesicht später wieder an mir vorbeilaufen werden. Doch jetzt ist erstmal treten, treten, treten angesagt und ich erreiche die Wechselzone in der noch nicht wieder viele Räder stehen. Also ordentlich Plätze gut gemacht, denk ich mir.





Doch jetzt kommt wieder die Phase des Wettkamps in der man bei mir sehr genau und lange hinschauen muss um aktive Vorwärtsbewegungen erkennen zu können. Und bevor ich richtig auf die Laufrunde starte, vernehme ich in der Ferne schon die Anmoderation des Siegers und darf erleben wie wieder ganz viele andere Läuferinnern und Läufer an mir vorbeiziehen. Doch trotz meiner kaum wahrnehmbaren Vorwärtsbewegung erreiche ich irgendwann das Ziel.




Hier stehen schon Guido (fertig umgezogen) und Markus. Gemeinsam warten wir auf die anderen „Orangenen“ und feiern unsere Leistung mit leckeren Kuchen und schönen Gesprächen. Und als ich meine Zeit sehe muss ich noch mehr grinsen, über eine Minute „schneller“ als im Vorjahr, aber... Meine Fahrzeit Top 20, meine Laufzeit die 3. langsamste im gesamten Feld! 



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Freitag, 2. März 2018

Kurzgeschichten 147/90

Wie ein junger Herrgott...   Danke Jens für das Bild
 
Dinge, 
die man macht, 
wenn man sich auf der Waage 
wie ein junger Herrgott fühlt 
und der Überzeugung ist, 
dass neue Laufschuhe alleine 
schon Wunder bewirken werden...
 
Immerhin habe ich die Laufschuhe schon bestellt!