Donnerstag, 19. November 2015

MTB Skihütten Wochenende Hasselfelde

Start zur schönen Trailtour



Das war mal wieder ein Wochenende nach unserem Geschmack. Im Namen des Vereins hat Moni ein Wochenende in der Skihütte Hasselfelde organisiert. Leider gab es viele Terminüberschneidungen und so mussten wir uns alle mit Privatzimmern zufrieden geben (muhaaa) anstatt Massenlager. 

Martin genießt die Ruhe in der Hütte


Am Freitagabend gingen die einen raus zur Nachtwanderung und zusammen mit Martin, Moni und mir ging es unter der Führung von Ronald zum Carlshausturm, der ab jetzt für uns nur noch Kräuterturm heißt. Im Regen und Dunkelheit ging es los, doch schon wenige Meter nach dem Start hörte der Regen auf oder wir spürten ihn im Wind nicht mehr, genau kann ich das nicht sagen. 

nein, wir sind keine Trails gefahren in der Nacht

im Scheinwerferlicht ist die Spitze zu erkennen


Die Pfade jedenfalls führten alle Wasser und es ging gefühlt ewig bergauf. Irgendwann erschien aber der Turm im Lichtkegel und ruck zuck erstürmten wir die Turmspitze. Oben angekommen musste man sich mit einer Hand am Geländer festhalten und mit der anderen am Schnapsglas. Kurz Prost, ein großer Schluck und schon machten wir uns wieder auf Richtung Bodennähe und Windschatten hinter einem Haus. Hier konnten wir das obige Ritual in aller Ruhe wiederholen. Man könnte sagen, das Wochenende hat endgültig begonnen. 

schön festhalten Martin, Ronald und ich haben genug Sturmmasse

Belohnung muss sein, bei dem Wetter schmeckt das Kräuterzeugs auch noch...


Die Tour ging noch durch die Harzer Windnacht weiter und wir kamen gut gelaunt wieder an der Skihütte an. Nach einer kleinen Portion Spaghetti (wenn ihr hier die Ironie erkennen könntet) und vielen lustigen Geschichten erreichten wir das Bett. 

kleines Frühstücks-Pfännchen für den Schlanken

Sammeln und Abfahrt
 
Ingo passt auf seine Schäfchen auf


Der Morgen kam viel zu schnell und wir stärkten uns alle bei einem kräftigen Frühstück. Nach und nach trudelten weitere Mitfahrer ein und unser Guide Ingo. Wieder machte sich eine Truppe auf zum Wandern und wir, Kathrin, Moni, Tobi, Ronald, Hartmut, Martin, Marco, Ingo und ich, zu einer wirklich schönen MTB-Tour. Ingo führte uns über kleine feine Trails von Hasselfelde zum Hexentanzplatz in Thale. Hier wurde sich auch gestärkt, für die folgenden Kilometer. 

 
kleine Brücken


schöne Trails

rasante Abfahrten

schöne Landschaften

lecker Bratwurst

wunderbare Aussichten
schöne Rundungen...



Nach der Stärkung ging es zu einem wirklich feinen traumhaften Trail, der jedoch laubbedingt für einige zur echten Herausforderung wurde. Nun gab es noch einen Schlenker durchs Bodetal zur Schutzhütte Schöneburg und von dort zum Glühwein in die Köhlerhütte am Stemberghaus. 

geniale Waldtrails

Moorquerungen

alte Bäume

Stempelstellen

und Pause...


Nach dieser inneren Aufwärmrunde ging es vorbei an der Rappbodetalsperre zurück zur Skihütte. Ich freu mich schon jetzt tierisch drauf, diese Runde im Sommer bei Sonnenschein erneut zu fahren. 65 feinste Radl-Kilometer mit vielen Siesta-Gelegenheiten. Danke Ingo für dieses coole Guiding und allen anderen Danke für diese schöne gemeinsame Tour. 

noch immer Pause

so lange Pause, dass einige sogar schon Bartwuchs haben.

vorbei am Wasser

vorfreude auf den Berg

am Hexenstieg

und wieder Pause auf der Hütte


Obwohl wir eine Sauna im Haus hatten, es draußen regnete und immer kälter wurde, wollte dort keiner rein. Dafür allerdings ging es in die Grillköthe. Hier formten sich die Frauen komische Stockbrote und die Männer gönnten sich Fleisch. 

Grillvorbereitung

und Feuer an

Monis Stockbrot


Und irgendwie kam auch der Sonntagmorgen wieder viel zu schnell. Nach einem ausgiebigen Frühstück und dauerhaften windgepeitschten Regen mit sogar einigen Schneeflocken beschlossen wir keine weitere Radtour zu unternehmen und begaben uns stattdessen unter Tage ins Schaubergwerk Büchenberg. 

im Bergwerk

bissel Blöddeln


Es war ein schönes Radl-Wochenende bis wir daheim den Fernseher einschalteten und die Bilder aus Paris sahen. 

Die nun folgenden Sätze sind einzig meine Meinung und stehen nicht mit anderen Personen hier im Blog in Zusammenhang. 


Ich (Frank) hoffe die Erkenntniss, dass die Quelle vielen Übels, die Ideologien und der damit verbundenen „quasi-religiösen“ Absolutheitsansprüchen, die der unterschiedlichen religiösen Weltanschauungen sind, den meisten nicht zu spät klar wird. Leider ist der Weg zurück zu einfachen menschlichen Werten steinig, und den Verlust einfacher menschlicher Werte haben wir tragischer Art und Weise auch noch extra datiert. Wann wird es also wieder ein Jahr „0“ geben? Der Suchbegriff für viele Köpfe lautet "menschliche Werte", ohne geistlichen Addenda, für den Frieden.

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