Donnerstag, 28. Mai 2015

Ardennen Trophy 2015 La Reid Belgien

Lets Ardennen Rock, oder so!



Nach unserem Besuch im Trailground Brilon (KLICK) haben wir unsere Zelte nun auf den Wiesen oberhalb von La Reid aufgeschlagen. Zusammen mit Kathrin und Martin sowie Moni und mir verbringen wir einen lustigen Abend. Nur der Besuch der Fritterie im Ort hat unsere Stimmung etwas gedämpft. Hier ein Geheimtipp für alle La Reid Besucher: Bestellt euch KEINEN Grizzly, außer ihr wollt jemandem bewusst etwas kulinarisch Böses antun.

Die Karte mit allen Infos, einfach genial.


Am Pfingstsonntag durften wir bei schönstem Wetter aufstehen und ein gutes Camperfrühstück zu uns nehmen. Danach ging es auf eine kleine sehr schöne Tour durch die umliegenden Wälder und Ortschaften nahe Theux. 




In der Zwischenzeit sind auch Marie und Marko angereist. Zusammen geht es nun zu den Nachwuchsrennen. Leider sind diesmal deutlich weniger brüllende Eltern unterwegs gegenüber den Vorjahren. Somit beschließen wir, dass in diesem Jahr wir diesen Part übernehmen. 

Zeltaufbau, egal wir feuern alles an...



Beim Rennen der Altersklasse der 11- und 12-jährigen stellen wir uns an den kleinen Anstieg und feuern mit Laola und Rasseln die Nachwuchshelden an. Sieger der Damenherzen wird ein kleiner junger Mann, der jede Runde die kleine Fanbase mit einem ungläubigen Grinsen und einem immer weiter geöffneten Trikot für die Damenwelt passierte.

hat einfach Laune gemacht


Nach einer kleinen Stärkung am Eventgelände begeben wir uns in den Wald. Hier müssen die Nachwuchsfahrer/innen einen bösen giftigen Downhill runter um danach einen abartig steilen Wurzelanstieg wieder hoch zu strampeln. 

Altersklasse 13&14


In dem von uns „kontrollierten“ Anfeuerungsbereich hat sich keiner der Fahrer getraut abzusteigen und Kids sowie Eltern haben sich später auf dem Eventgelände für die tolle Stimmung bei unserer Gruppe bedankt. 


bissel Videozeugs vom Kidsrace

Okay, vielleicht hatten einige Kids auch einfach nur "Angst", aber vor wem?


Nun ging es zur Akkreditierung die Startnummern abholen und auch Lukas von den Bad Bikers gesellte sich zu uns. Und nach so einer „Anfeuerungsschlacht“ hängt der Magen tief und wir bereiten uns seelisch und moralisch auf den Ansturm auf das  Event-BBQ vor. Super leckere Fleischberge mit sehr leckeren frischen Salaten schafften es dann auch auf unsere Teller. 

Das leckere extra Event

los, eröffnet das BBQ!!!


So langsam merkte man aber auch die Nervosität der Rennneulinge. Kathrin und Martin haben sich für ihre Rennentjungferung die 50 Kilometer der Ardennentrails ausgesucht. 

Kathrin und Martin


Marie fand ja Bad Harzburg „langweilig“ und hat sich deshalb für ihr 2. Rennen zusammen mit Marko direkt für die 75 Kilometertortur der Ardennen entschieden. 

Marie und Marko


Moni und ich haben uns die 100 Kilometer vorgenommen, ein 3. Mal und wahrscheinlich vorerst ein letztes Mal auf diesem genialen Event. 

Bitte lächeln, nicht so dolle!


Das Lukas sich ebenfalls die 100 vornimmt, steht wohl nicht zur Debatte.

100 Kilometer, mal schauen ob ich mich dafür aufs Rad setze, gähnnn.


Am Renntag noch schnell ein Gruppenbild mitten auf der Straße und ab in den Startblock rollen. 

Der Ordner hatte schnell verstanden, wir blockieren die Straße bis er ein Bild macht.


Die Kulisse für die Startblöcke rund um die Kirche mitten in La Reid fasziniert mich immer wieder, doch diesmal springt mir in das schöne Panorama ein kunterbunt leuchtender Farbkobold mit Grinsekatze Grinsen und Schnorres im Gesicht. Und spätestens als das niemals mehr zu stoppende Farbschauspiel den Mund öffnete wusste ich, jo das ist Muschi! Wer oder was Muschi ist, könnt ihr (HIER) oder (HIER) mal lesen. Jedenfalls schön dich mal persönlich live und in „Farbe“ kennen gelernt zu haben, wir freuen uns schon aufs Bierchen am Alfsee nächstes Wochenende.

Irgendwie war das Grau am Himmel vergessen.

Vieh trifft Muschi


Nun gut, so standen wir also im Startblock und die Zeit verging ratzfatz bis zum Start. Quer über alle Klassen standen 1.483 Mountainbiker bereit die Wälder zu erobern. Alleine für die 75/100 Kilometer waren 988 Starter angereist. Das Schöne hier, die Fahrer müssen sich erst bei Kilometer 60 entscheiden ob sie lieber 75 oder 100 Kilometer fahren möchten. So viel sei verraten, es haben sich am Ende nur 278 für die Langdistanz entschieden. Was aber bei einem solchen bösen Sägezahnprofil wohl auch nicht verwundert.

kleine gemeine Berge




Locker und Ruhig mit viel Spaß wollen Moni und ich das Rennen starten und erleben. Einfach die genialen Trails und das Event genießen. So machen wir uns diesmal nach dem Startsignal auch absolut keinen Stress und positionieren uns im Fahrerfeld ohne Gedrängel ein. Nach dem ersten Anstieg links ab in den Trail und „ohje“, am Wegesrand liegen die ersten Schwerverletzten. Doch dieses Jahr ist die Ausfallquote zum Glück nur ein Bruchteil der Vorjahre. 

1.483 Mountainbiker versammelten sich in den Gassen


Anfänglich sehe ich noch Moni und den Farbblitz Muschi hin und wieder, doch irgendwo in den Wäldern und den wilden Anstiegen haben wir uns verloren. Die Verpflegungsstände sind hier wie immer grandios, doch irgendwie liegen mir noch die Fleischberge vom BBQ im Magen und ich verzichte auf den genialen Kuchen und greife nur zu Obst und Wasser. 

am Wegesrand, welches Geräusch Moni wohl gerade macht?


So fährt man wieder durch zahlreiche schöne Ortschaften, darf wunderbare Trails erleben und wird von den Kühen mit lauten Muhhhh auf den Wiesen angetrieben. Es hätte ein wunderschöner Tag mit perfekten Streckenbedingungen werden können, wenn sich nicht urplötzlich aus dem Nichts über uns schwarze Wolken vor die Sonne geschoben hätten. Der Platzregen samt Gewitter verwandelt die Trails in glatte Schlittschuhbahnen und uns in kleine Schlammmonster. 

Die Wege zum Teil auch schon am Vortag alles andere als trocken.


Doch so schnell das schlechte Wetter kam, war es auch wieder verschwunden und Freundin Klara kam wieder zum Vorschein. Nach über 6 Stunden biege ich in den Zielbereich ein und freue mich richtig Kathrin mit einem großen Grinsen zu sehen. Sie hat es also geschafft, Glückwunsch. An dich natürlich auch Martin!

erst rumposen fürs Bild...

...dann die Wahrheit!


Im Ziel hat mir Marko, der seine 75 Kilometer auch gerockt hat, sofort einen Kaffee und was zum Trinken gereicht, super Service danke. Da auch Lukas schon im Ziel war fehlten nun also nur noch Moni und Marie. 

danke für den mega Empfang im Ziel ihr 2 Racer


Auf Moni mussten wir auch nicht lange warten und konnten ihr sogar zu Platz 4 gratulieren, genial. 

Platz 4 auf der Langdistanz, "sauber"


Und nun begann das Warten auf Marie und nach hammerharten 7:22 Stunden kommt sie freudestrahlend aus dem Wald auf die Zielgerade. Natürlich feuern wir sie alle zusammen noch zu einem Zielsprint an. 

ziehhhhhhhhhh Marieeeeee



Am Ende bleibt mal wieder zu sagen, dass es ein schönes Wochenende war, eine geniale Organisation, ein perfektes Event und super nette Mitreisende. 

hat wirklich Spaß gemacht mit euch


An alle ein dickes Danke, grüße Moni und Frank


Die Wertungen der Eulen im Überblick

50 Kilometer

Kathrin wurde 326. GS und 23. AK


Martin wurde 131. GS und 31. AK


75 Kilometer

Marie wurde 551. GS und 25. AK


Marko wurde 394. GS und 156. AK


100 Kilometer

Moni wurde 178. GS und 4. AK


Frank wurde 147. GS und 44. AK

Links

MTB-Eulenexpress - KLICK
Bad Bikers -KLICK
Ardennen Trophy - KLICK
Muschi am Mittwoch - KLICK
Weitere Bilder - KLICK 

Kommentare:

  1. Ich habe gepackt, bis morgen am Alfsee.

    AntwortenLöschen
  2. Vielen lieben Dank nochmal für das mega geile Wochenende. Wir hatten sehr viel Spaß und sind dank Euch jetzt auch endgültig mit dem Rennvirus infiziert.
    TROPICO, TROPICO, TROPICO.......MONI, MONI, MONI....!?!?!?!?!?!?!?!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hat wirklich Spaß gemacht mit euch und wie gesagt, nächstes Jahr Pfingsten - Finale Ligure!!! Ach ja, danke für die Wasserkochernudeln.

      Löschen