Sonntag, 2. November 2014

Panther Cross 2. Lauf in Harxbüttel und WTC 2. Lauf in Peine




2. Lauf Panther Cross Serie Braunschweig



Panther Cross

Da hängt er nun der neue Crosser, erst ein Rennen benutzt und seit dem von einer Plattenserie verfolgt. So laden wir am Samstag auch „nur“ unsere Mountainbikes ein. Diesmal geht es ins benachbarte Braunschweig bzw. nach Harxbüttel. Dort treffen wir die üblichen Verdächtigen, unter anderem auch die 3. Eule Jörg B..

Anmeldung, mehr braucht man nicht für den Spaß


Nach der Anmeldung, die in einem Pferdestall ihre Tische aufgebaut hatte, machten wir uns auf einige Testrunden zu fahren. Neu für uns sind diese Sandbunker, allerdings stellen sie auch kein größeres Problem dar. Auch die Sprunghindernisse meistern wir diesmal deutlich besser gegenüber unserer ersten Teilnahme. 

Flying Frank


Kurz vor dem Start entscheide ich mich sogar mein Unterhemd noch auszuziehen. Wir haben Anfang November und wir können kurz/kurz fahren, einfach genial das Wetter. Dank meiner „grandiosen Leistung“ beim letzten Hobby-Rennen (Vorletzter - BERICHT HIER) darf ich fast wieder ganz hinten in den Startblock. Einzig einige Nachmelder stehen hinter mir. Die Frauen fahren eine Minute später los. 


Und erneut HOPP -


Diesmal komme ich deutlich besser vom Start weg und kann einige Fahrer überholen. Eigentlich wollte ich ja „nur“ ganz locker mitfahren, da 2 Stunden später noch ein 90 Minuten MTB-Rennen in Peine anstand. Aber wie das so ist wenn das Startsignal erstmal gefallen ist und der innere Schweinehund sagt: Quäl dich! 

Rum um die Kurve und gleich wieder Vollgas


Die Strecke macht richtig, richtig Laune, und man kommt fast in einen kleinen Flow. Schöne fahrbare Kurven, kleine Sandbunker und Rampen sowie gute Stimmung am Streckenrand. Und irgendwie läufts und ich lande am Ende sogar auf dem 11. Platz. Allerdings haben mich Platz 1-4 überrundet, grrr.

Sandrampe, geschafft


Bei Moni lief es auch sehr gut, nicht zuletzt weil ihr Bike endlich von Radon zurück kam und die Schaltung endlich mal funktioniert. So konnte sie zum ersten Mal diese Saison das Bike fahren wie es sein sollte: BFO-Bremsen, Tune Laufräder an einem schönen blauen Black-Sin-Rahmen. 

Auch Moni musste Hüpfen


Direkt nach dem Start klemmt sich Moni an das Hinterrad von Nicole Arendt. Gegen Nicole vom RSV Braunschweig 1923 hatte sie im ersten Lauf verloren. Daher diesmal die Taktik dran bleiben und wenn möglich am Ende überholen. Direkt an Monis Hinterrad duckt sich Dagmar, die wir beim Crossduathlon in Wolfsburg kennen lernen durften. 

die 3 führenden Damen


Nicole und Moni ziehen aber irgendwann Dagmar davon und krallen sich so auch noch einige Männer. Kurz vor Ende der 40 Minuten entscheidet bei den Frauen aber eine kleine Unachtsamkeit, bei der Nicole kurz die Kontrolle über ihr Sportgerät verliert und dem Sandboden von Harxbüttel einen Kuss spendiert. 

Aus 3-Kampf wurde 2-Kampf

Ja ja, welches Bike ist nun besser im Sand?

Hopp, hopp hopp


So fuhr Moni auf den 1. Platz und Nicole auf den 2. Platz. Das verspricht im finalen 3. Lauf ein heißes Duell zu werden, denn nun haben beide einen Sieg und einen 2. Platz in der Gesamtwertung stehen. Bei der Siegerehrung wurden die Damen dann noch von Günter Berger, sozusagen dem Gründer der Serie und mittlerweile 75 Jahre alt und links Hans-Jürgen Bazan vom RSV 23 Braunschweig der ebenfalls eine „kleine“ Braunschweiger Radlegende ist flankiert. 

-v.L. Hans-Jürgen Bazan, Nicole Arendt, Monika Janzen, Dagmar Stolte, Günter Berger

Sonnenschirm war wirklich nötig, Jens, Jörg, Moni und ich


Insgesamt mal wieder eine schöne Veranstaltung und wir freuen uns aufs Finale am Galgenberg in Didderse. Dann werden wir auch wieder mehr Zeit für Danach haben, denn diesmal mussten wir schnell los die Strecke für den 2. Lauf des WTC markieren.

Jens und Jörg lieferten sich ein hartes Duell



Gräwig`s 90, 2. Lauf des WTC – Peine

Direkt nach dem Rennen in Braunschweig ging es für uns zurück nach Peine um dort unserer Streckenpatenschaftaufgaben zu erfüllen. Strecke schnell abgesteckt und für alle kenntlich gemacht, Kuchen, Kekse und Getränke vorbereitet und sogar noch Zeit sich in der Sonne ein Nickerchen zu gönnen. 

Mittagspause


Pünktlich um 14:30 Uhr fiel dann auch das Startkommando. Alle Altersklassen von 9 bis 63 Jahre knatterten los. Alles über 16 Jahre durfte 90 Minuten in Angriff nehmen und der Nachwuchs 60 Minuten. Das Schöne bei der Trainingsserie ist, jeder kann sein Tempo wählen und wenn er möchte einfach aussteigen und sich am Kuchen laben. Doch wie immer greift bei allen der Ehrgeiz nach dem Start und jeder sucht sich seinen persönlichen Duellgegner. 

Diesmal war das Tempo in der ersten Runde sehr human und erst ab der 2. Runde wurde das Tempo merklich angezogen. Die Strecke benötigt fast keine Bremsen und auch die Trails können voll durchgetreten werden. „Leider“ aus meiner Sicht vorerst auch die letzte „Keilerstrecke“, ab jetzt kommen etwas technischere Strecken beim WTC.

Streckenmarkierung aufstellen


Nach einigen Tempoverschärfungen bildete sich vorne eine 3er Gruppe. Dirk Lange, Moni und datt Salatbauchvieh. Moni hielt sich sehr geschickt aus der Führungsarbeit heraus, so dass Dirk und ich in ständiger Wechselarbeit vorne ackerten. So donnerten wir Runde für Runde im Zielbereich vorbei, wo sich sogar einige Zuschauer mit Rasseln eingefunden hatten und lautstark anfeuerten.

Meine Beine wurden schwerer und schwerer und das Rennen am Vormittag klemmte sich nun wie eine schwere Zusatzlast ans Fahrrad. Ein Blick nach hinten verriet mir aber auch, dass es Moni wohl ähnlich ergeht. Leider merkt auch Dirk unsere müden Beine und macht uns das Leben mit fortwährenden Tempoverschärfungen schwer. Und als Dirk anfing sich nicht weiter an der Führungsarbeit zu beteiligen war klar, bald kommt sein finaler Ausreisversuch. Und innerlich wusste ich, diesmal hab ich keine Kraft um dagegen halten zu können. 

Ohne Mampf kein Radeln


Doch in der 14. Runde, der vorletzten Runde passierte es. Hinter mir vernehme ich in der Wurzelkurve noch einen dumpfen Schlag. Ich schaue nach hinten und sehe noch wie Dirk in den Wald schlittert. Er steht zwar sofort wieder auf, aber sein Vorderrad ist platt. Tja, des einen Leid, des anderen Freud! So fahren nun Moni und ich zusammen weiter. Da ich allerdings wirklich Platt bin fordere ich Moni auf sich endlich auch mal an der Führungsarbeit zu beteiligen. Doch siehe da, so viel ist bei Madam auch nicht mehr in den Beinen. 

Ich gebe mir einen letzten Ruck, starte einen letzten Ausreißversuch und sauge mich an das Hinterrad von Heiko. Da sich Heiko aber nicht einfach überrunden lassen möchte, gibt er Gas und zieht mich schön von Moni davon. Kurz vor der letzten Traileinfahrt ziehe ich dann auch noch an Heiko und Jörg, den wir auch noch eingesammelt haben vorbei. Damit kann ich Jörg und Heiko noch wichtige Rundenpunkte abluchsen. 

gemütliches danach


Am Ende steht mal wieder ein schöner Radeltag mit sehr netten Leuten und für Moni ein 1. sowie ein 2. Platz und für mich auch mal ein 1. Platz. Ich freue mich schon auf den nächsten Lauf des WTC – der Trailhölle von Bettmar.  

Danke Drea und Markus für die schönen Bilder.

Ach ja, wer einen Crosser kaufen möchte kann sich bei mir melden. Keine 80 Kilometer gefahren. HIER KLICKEN für mehr Model-Infos. Einfach Mail an mtb-eulenexpress@arcor.de

Cooles Bike - aber nicht für mich

Giant TCX SLR 2 2015 RH ML

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