Freitag, 17. Oktober 2014

Finale STC und Start zum WTC




Nun war es soweit, das Finale des STC – Sommer-Trainings-Cups des MTB-Eulenexpress stand an. Gleichzeitig stellte das Finale auch den Start des WTC – Winter-Trainings-Cups dar. Der Sommercup bestand aus 5 Rennen im Peiner Umland und jedes für sich hatte andere Anforderungen an den Fahrer. 

Besonderen DANK an Susanne Trute für die schönen Pokale


Im Finale von Oberg galt es nun 3 Stunden auf einem knappen 10 Kilometer langen Rundkurs Vollgas zu geben. Jede Runde hatte für die Flachlandverhältnisse gigantische 55 Höhenmeter und somit sogar einen richtigen Berg! Die Strecke kam bei allen Fahrern gut an und wurde für den Abwechslungsreichtum sogar gelobt. 

HDRZG - Hoch-Digitales-Runden-Zähl-Gerät


Vom Start weg bildete sich eine Spitzengruppe von 6 Fahrern. Nach der ersten Tempoverschärfung fuhr ich vorne mit Moni, Dirk und Marco. Moni ging es trotz dem bis dahin fast 30er Schnitt nicht schnell genug und setzte sich vor uns Männer in den Wind. Selbst dran schuld! Denn genau in dem Moment in dem Moni vorne Platz machte, gab es eine weitere Tempoverschärfung und Moni musste abreißen lassen. 

ohne Windschatten war es verdammt hart


So bügelte ich nun wirklich Vollgas mit Dirk und Marco über die Strecke. Auf der Geraden fuhr Marco oder Dirk vorne und ich hatte alle Mühe dran zu bleiben. Kurz vor den Traileinfahrten drängelte ich mich nach vorne um in den Trails mein Tempo vorne fahren zu können. Runde für Runde, Stunde für Stunde ging es so weiter und die Kraft ließ langsam aber sicher nach. Käse, dachte ich mir. Beide zeigten noch keine Ermüdungserscheinungen. Doch zu meiner Überraschung legte Dirk kurz vor dem Anstiegstrail einen Zwischenspurt ein, um uns dann am Berg sein Tempo aufzudrücken. HA, dachte ich mir, er kann auch nicht mehr und strampelte so nun aufs Neue motiviert „locker“ hinterher. 

Dirk, Marco und ich



Leider hatte auch Marco die Lage genauso wie ich gedeutet und zog das Tempo an. Wir donnerten wieder alle 3 zusammen über die Runde bis an den Anstieg und diesmal setzt sich Marco nach vorne und legte ein gefühltes Höllentempo am Anstieg vor. Und gerade als ich innerlich und körperlich bereit bin abreißen zu lassen, schaltete Marco vor mir einen Gang runter. AHA! Ratterte es durch meinen Kopf, auch Marco hatte sein Pulver verschossen. Ich blieb erneut motiviert an seinem Hinterrad dran. Und siehe da, Dirk konnte am Anstieg nicht dran bleiben. So setzten Marco und ich uns ab und traten nun in der Abfahrt und Geraden wie die Dollen in unsere Pedale. Denn wir wussten welch großes Kettenblatt Dirk heute drauf hat. 

Der Nachwuchs stand natürlich auch in den Startlöchern


Leider stellten wir beide fest, dass unsere Flaschen leer waren. Also kurz anhalten, Flaschen tauschen und zack, war Dirk schon wieder da. Ich sprintete sofort hinterher, Marco verfehlte den Anschluss. Nun fuhren Dirk und ich vorne abwechselnd im Wind und wieder sollte der Berg die Entscheidung herbeiführen. Ich legte alles in meinen letzten Antritt und konnte Meter für Meter zwischen mich und Dirk bringen. Oben ein letzter Blick nach hinten, yeaha Dirk abgehängt. Ich stieß einen Motivations-Ur-Schrei aus und fegte damit beinahe Torsten vom Fahrrad, den ich gerade überholte. 

Gegenstrom Tandem war auch am Start


Nun galt es die letzte Runde alleine durchzuziehen. Kopf nach unten und treten, treten, treten. Da Dirk sich nun lieber darauf konzentrierte Platz 2 zu verteidigen, hätte ich eigentlich Tempo rausnehmen können. Doch die Angst, dass er zusammen mit Marco wieder ran kommen konnte und mir den schönen Pokal streitig macht, hatte erneut ungeahnte Kräfte freigesetzt. 

Nix drin - da gewinn ich mal einen Pott und dann iss nix drin!!!!!


Im Ziel angekommen wurde sich gratuliert, geduscht und zusammen in die Sonne gesetzt. Hier herrschte fast Volksfestatmosphäre. Star der Kuchentheke war wohl eine Mountainbiketorte, doch bevor ich sie mir anschauen konnte, war sie auch schon weggeputzt. Aber ein Bild bekam ich dann doch noch zugespielt. 

coole Torte von Ines



Nachdem alle eine gewisse Grundsättigung erlangt hatten, gab es die Siegerehrung des STC. Danach ein kurzer Rückblick auf das zurückliegende Jahr und erste Aussichten für 2015. Immerhin steht die 125-Jahrfeier an. Eine kleine Tombola gab es auch noch. 

Trikotspannung lässt nach - schnell neue Grillevents festgelegt!
Platz 1-3 der Männer, ach was...der Übermänner



Insgesamt eine mega schöne Veranstaltung mit schöner Streckenführung, leckeren Kuchen und Kaffee sowie Salaten zum Gegrillten. 

 
Grillgott Hartmut


Ach ja, Moni wurde in der gemischten Wertung gesamt 2. und bei den Frauen 1. Ich konnte diesmal den Wanderpokal des Gesamtsiegers entgegen nehmen und den Pokal für den 1. Platz der Männer. 

Yeaha Mone, Moni und Beneline


Saubere Sache Eulen, weiter so! 

In der Cup-Gesamtwertung Moni Pl. 2, Salatbauchvieh Pl. 1, Norbert Pl. 3
 

Links
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Bericht im Eulennest - HIER KLICKEN
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nächster Lauf des WTC am 01.11.2014 über 90 Minuten

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