Mittwoch, 24. September 2014

Stadtparkterminator in Holzminden / Finale C4MTB 2014





Stadtpark Holzminden - die Terminatoren sind zurück

Regen war das Schlagwort schlechthin vor dem MTB-Rennen in Holzminden. Deswegen gab es auch via Facebook eine rege Diskussion über die richtige Reifenwahl, die ich zwar las, aber irgendwie auch ignorierte…leider! Denn nun lag ich hier vor den Zuschauern. 5 Meter auf dem Rücken gerutscht und beim Aufstehen noch die Hose zerrissen. Hauptsache Bike heile, alles andere ist zu vernachlässigen. Doch nun von vorne an diesem schönen Tag.

Die Eulenfankurve ist bereit



Die Nacht verregnet, hörte es morgens auf und wir konnten die Räder im Trockenen verladen. Gerade als wir das Eventgelände erreichten, stellten sich die Jungeulen im Startblock auf. Ich schnappte mir meine Tröte, blase mal richtig rein um die jungen Velohelden anzufeuern. Doch leider verstanden die Kids das Tröten als Startsignal und mussten nun von den Eltern für den richtigen Start erst wieder eingefangen werden. 

Auch die Kids mussten den Wiesenanstieg hoch



Nach dem nun regulären Start marschierte ich in den Wald, um von dort den Kids bissel Feuer unter dem Hintern zu machen. Alle anderen positionierten sich am kleinen Downhill zum Start/Ziel-Bereich. Insgesamt schneideten die Jungeulen sehr gut ab, Gratulation dazu.

Gegenseitige Gratulation - so macht man das liebe Erwachsenen!!!



Da vor unserem Rennen noch immer etwas Zeit war, gingen wir noch einen Kaffee trinken, luden dann gemütlich die Bikes aus und hielten noch so manches Schwätzlein, bevor wir uns aufmachten eine Proberunde zu drehen. Die Strecke startete am Grillplatz des Stadtparkes, führte über eine Wiese bergauf, vernichtete auf einem kleinen Asphaltstück wieder die Höhenmeter und führte über einen kleinen Schlammfeldweg entlang eines Feldes wieder die Fahrer nach oben. Nun ging es in eine kleine Abfahrt bevor man sich über einen Serpentinenanstieg wieder nach oben quälen durfte. Es folgte eine lange Gerade und die Abfahrt zum Eventgelände. Insgesamt eine wirklich gelungene Streckenführung, die alles hat, was das MTB-Herz benötigt und deutlich mehr Fahrer verdient hätte. 

Anstiege

Abfahrten

böse Wiesenanstiege



Wir rollten in die Startaufstellung, während Moni sich etwas nach vorne einsortierte, blieb ich hinter ihr. Wenige Meter nach dem Start ging es scharf rechts auf die Wiese und ich bekam zum ersten Mal zu spüren, dass mein Thunder Burt mit dem Schlamm absolut überfordert war und schaffte es gerade so um die Kurve ohne zu stürzen. Ich ärgerte mich über mich selbst. Ein Laufradwechsel mit anderen Mänteln hätte 30 Sekunden gedauert und mir hier sehr, sehr, sehr viel gebracht. In den Abfahrten zitterte ich mich irgendwie runter und in den Auffahrten bekam ich kaum Traktion. 

Kurz vor dem Start wird noch gelacht...

...dann Power klar gemacht!



Entlang der Strecke eine wahre Fotografenflut. Drea und Markus duckten sich mal wieder hinter jedes Gebüsch, um einige Schnappschüsse zu erlangen und uns Fahrer damit zu beglücken. Lars M. tauchte mit seiner Kamera in der Hand gleichzeitig an allen Stellen der Strecke auf und absolvierte eine Runde zu Fuß gefühlt schneller wie ich mit dem Bike. Und Bene positionierte sich am Downhill mit der Fotokiste. Und trotzdem hab ich es hinbekommen nur dort zu stürzen, wo mich keiner sah, naja fast. Denn Moni kam gleich von hinten angesaust und sagt: „Haha, habs gesehen!“  

Drea in Erwartung der Fahrer

Bene am Downhill

Ich auf der Zoomsuche nach Futter!



So kam es dann auch, dass wir ab der 2. Runde zusammen gefahren sind. Moni hinter mir im Erholungsmodus und ich vorne im Selbstmitleidmodus! Nach vorne ging nix und von hinten kam nix, so konnten wir unser Tempo konstant durchziehen und hatten richtig Spaß. Moni kommentierte die Situation so: „So lange von hinten keine andere Frau kommt, kann ich auch mit dir hier langsam rumeiern!“ Grrrrrrr. 

Ab hier nur noch zu 2.

im Downhill

im Wald

beim Fluchen...

beim Spaß haben

beim Heulen und hinten Jubeln...

beim Hunger bekommen

in der Auffahrt

im Anstieg

im Ziel!



Wir fuhren zusammen ins Ziel, wurden von den anderen Eulen umsorgt. Gingen duschen und freuten uns schon auf das nun folgende Steakbrötchen, die Siegerehrung und die anstehende Kerb in der alten Heimat. Doch der Schock zurück am Eventgelände ist groß. Denn die Steakmörder „Gegen-Strom-Tandem“ hatten zugeschlagen und alle Steaks verdrückt. Ihr wundert euch, dass dann wieder urplötzlich etwas bei euch am Tandem nicht funktioniert? Legt euch mit dem Salatbauchvieh an, und ihr seid als erstes dran!!!! 

Matschkuss

Steaksichtung...

Steaks LEER...



Während die Seniorenklassen II und III nun noch ihr Rennen absolvierten, verdrückten wir Bratwürste, Käsebrötchen, Kuchen und so manches alkoholfreies Bierchen bis zur Siegerehrung. Diesmal stand ja nicht nur die Siegerehrung des Rennens an, sondern auch die der Challenge 4 Mountainbike 2014. Nachdem Uwe R. noch einige Worte zur Challenge und der Veranstaltung stellvertretend für die Organisatoren zum Besten gab, ging es mit der Siegerehrung los. Hier gewann Moni in ihrer Klasse mit 400 von 400 möglichen Punkten und durfte sich so vor Kathrin und Simone ganz oben auf die Mauer stellen. Ich bin in der Masterklasse voraussichtlich auf dem 4. oder 5. Platz gelandet und konnte meinen 2. Platz vom letzten Jahr nicht verteidigen. 

Moni Platz 1, Kathrin Platz 2, Simone Platz 3

Bikerstress...



Moni und ich möchten uns hier bei allen Helfern und Organisatoren der C4MTB bedanken und auch allen Eulen zum guten Abschneiden in der Challenge gratulieren. Alle Rennen der Challenge machten sehr viel Spaß und wir kommen nächstes Jahr gerne wieder. 

Danke ihr Orga-Helden

Team Bornekamp

Auch Team Springe schleppte immer gute Laune mit

Spaß hatten wir immer

Ja, die C4MTB ist für 2014 vorbei da darf man wehleidig schauen!



Nach dem Rennen ging es ab zum schönsten herzlichsten Fest auf Erden: Der Kriesemer Kerb. Hier durften wir unter erschwerten Bedingungen (klatscht mal mit Steakbrötchen und Schoppe in de Hand) die Kerweläufer anfeuern, Brasilianische Schönheiten mit Kriegsheimer Abstammung genießen oder einfach der Band Haemweh  lauschen. 

Wir hatten 950 Bilder vom Rennen, leider sind aus mir unverständlichen Gründen 80% total verschwommen.

Erwischt!!!
 



Linksammlung


Bilder von Drea, Markus, Bene und mir – HIER KLICKEN

Bilder von Lars Messerschmi“tt“ – HIER KLICKEN (Facebooklink)

C4MTB – HIER KLICKEN

MTB-Eulenexpressbericht – HIERKLICKEN

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