Dienstag, 1. April 2014

Finale der Winterrennserie Peine



Finale der WRS – Peine 

Happy Bikefamily



Nun stand es endlich an: Das Finale. Das 5. Rennen der Winterrennserie rund um Peine. Doch die Vorbereitung ging diesmal schon viel früher los. Denn der Streckenpate Frank R. hat alle Teilnehmer noch zu einem schönen Danach mit „Siegerehrung“ eingeladen. 

Smörrebröd, Smörrebröd, röm, pöm, pöm, pöm



Jeder war aufgefordert seinen Beitrag zu leisten und so war ich gezwungen, Moni beim Backen von 2 schönen leckeren Kuchen zuzugucken. Ihr glaubt gar nicht wie meine Stresshormone nach oben schnellen wenn ich Kuchen sehe und nicht dran darf! Irgendwann habe aber auch ich noch bissel was zu tun gehabt. So galt es die Medaillen wie einst Mr. T probe zu tragen, das Kopftuch der WOMB im schönen Teamdesign im Spiegel auf meinem Haupt zu bestaunen, die neuen Socken probe zu tragen oder einfach nur in der Zeitschrift schon mal „probe“ zu lesen. 

MR. T



Da wir auch daran gedacht haben die Uhr umzustellen standen wir pünktlich am Bahnhof um Christian O. abzuholen. Gemeinsam ging es nun zum Streckenpaten und hier machte ich einen Fehler den dann alle ausbaden mussten! Nie wieder lege ich die World of Mountain Bike vor einem Rennen zur Mitnahme aus. Kaum lag sie da, verzogen sich die einen Eulen sofort zurück in ihren Baum zum Lesen und die anderen machten sich im Schatten darunter gemütlich während die, die kein Heft abbekommen hatten, schon nervös warteten. 

Eulen lesen die WoMB natürlich nicht nur auf den Bäumen!


Nachdem Frank R. endlich wieder alle eingefangen hatte, konnte es zur Besichtigung der Rennstrecke gehen. Nach einer Proberunde und einer kurzen Einweisung zu den Verhaltensregeln unter dem Motto „respektvolles Miteinander“ rollten wir zur Startaufstellung. Im Startfeld war alles versammelt was aus einer schönen Gruppe eine sehr schöne Gruppe macht. Ob jung mit 10 Jahren oder junggeblieben mit 71 Jahren, ob schmale oder dicke Reifen, ob Weiblein oder Männlein, ob Zuschauer oder Fahrer, alle glänzten und strahlten mit der Sonne um die Wette. 

3...2....1.......Start



Der Rennmodus wie immer: 60 Minuten vollgas oder einfach gemütlich die Strecke ab radeln, jeder wie er Lust hat. Doch spätestens beim Start schalten selbst die, die vorher sagen „ich roll gemütlich mit“ in den ehrgeizigen Rennmodus um. Nach dem Start setzte sich sofort Christian O. an die Spitze, gefolgt von den üblichen Verdächtigen. Der Puls knallt von 70 Schlägen hoch auf 180. Heute will ich den Serienpokal. Ich hab ihn gesehen, dafür werde ich kämpfen, es ist der schönste Pokal aller Zeiten. An der ersten Abzweigung biege ich direkt hinter Christian in den Trail ab und an der nächsten Gabelung biegt er falsch ab und ich bin vorne, uff. Das wollte ich nicht. Doch bevor ich mir darüber richtig Gedanken machen konnte, biege auch ich falsch ab! Zum Glück fahren die Hinteren alle mir nach und wir können vor den restlichen Verfolgern den Fehler wieder ausmerzen. Doch leider bin ich wieder vorne im Wind.  

Bestes Wetter, schöne Wege und fast nur Hinterradlutscher :-)



Die Gesamtwertung spielt mir heute in die Karten, ich muss „nur“ direkt hinter Marco ins Ziel kommen und darf keine 5 Plätze zwischen mir und Didi kommen lassen. Dann, ja dann sollte mir der Pokal gehören! Doch bis dahin waren es noch 54 Minuten und wir erst in Runde 2. Von hinten kommt Christian wieder angerauscht und zieht einfach an uns vorbei. Ich muss nicht hinterher und ärgere mich schon, dass kein anderer mal die Arbeit im Wind übernimmt. Ich fahre nach links und keiner fährt vor, ich fahre nach rechts und keiner fährt nach vorne, also bremsen und die anderen zwanghaft nach vorne zur Mitarbeit zwingen, das hat bei Martin Fourcade im Weltcup auch funktioniert. Und siehe da, auch hier klappt es. 

Didi übernimmt die Arbeit im Wind!



Vorne Christian, dahinter Didi, Marco, Moni und ich und mit etwas Abstand die nächste Gruppe. Somit fahren hier Platz 1-4 in der Gesamtwertung und jeder kann es noch nach vorne schaffen. Und das merkt man auch, wir belauern uns, keiner will wirklich vollgas geben, keiner will zu viel Arbeit im Wind übernehmen. Jeder spart sich seine Körner und wartet auf den entscheidenden Angriff. Doch keiner von uns Männern setzt an. Ich höre hinten nur eine Gangschaltung und im nächsten Moment zieht Moni wild entschlossen links an uns vorbei. Der Antritt ist so stark, dass wir 3 Männer nicht hinterher kommen! Moni schafft es sogar kurz nach vorne zu Christian aufzuschließen. Doch dieser sieht die „Gefahr“ und legt eben mal locker noch bissel Kohle in Ofen nach und bringt wieder einige Meter zwischen sich und Moni. Bisher lagen unsere Rundenzeit so bei 6:30 Minuten und mein Puls bei 174 im Schnitt. 

Moni und dahinter, ach den kenne ich nicht!



Da ich keinen Bock habe, mir daheim Monis Siegesgesänge wie nach der Mad East 500 anzuhören, als sie vor mir im Ziel war, übernehme ich die Tempoverschärfung. Marco muss abreißen lassen, Didi und ich kassieren Moni ein. Rundenzeit 6:24 Minuten noch 3 Runden bis zum erhofften Pokal. Didi erhöht das Tempo erneut, Moni muss nun auch abreißen lassen, ich bleibe dran und setze mich erneut vor Diddi um zu versuchen das Tempo etwas zu drosseln, aber keine Chance: 6:19 Minuten, noch 2 Runden! 

Nochmal Tanken, dann richtig angreifen!


Wir beackern uns nun gegenseitig und jeder versucht sich eine gute Position zu sichern, Rundendurchfahrt zur letzten Runde bei 6:11 Minuten. Ich biege vor ihn in den Trail, ab hier gibt es nur noch 2 Stellen an denen er mich überholen kann, doch ich bin bereit. Wir ballern durch den Graben aus dem Wald raus, hier auf der Geraden könnte er es versuchen. Und so ist es auch, was für ein Antritt und obwohl ich damit gerechnet habe kann ich nicht dran bleiben. Wahnsinn wie er abgeht. Und in dieser kleinen Niederlage setze ich ein ganz breites Grinsen auf, Platz 3 vor Marco reicht aus für den Pokal der Pokale!!! 

 
Joey und im Hintergrund Moni kurz vor dem Ziel!


Und alle die uns kennen, nach dem Rennen ist vor dem Mampf! Nachdem alle ins Ziel gekommen sind ging es zu unseren Gastgebern in den Garten. Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir nun endlich zu dem warum wir uns alle hier versammelt haben, das DANACH! 

Mhmmmmmm, hier fühlt sich nicht nur das Salatbauchvieh wohl



Ich beschreibe mal meinen Marathon durchs Büffet: Die Hochzeitssuppe, ein absoluter Traum. Ich könnte drin baden. Danach weiter herzhaft mit Hackfleischbällchen und Käsebrot. Alles zusammen mit einem Weizen nach unten gespült und zur Donauwelle gehechtet. Am liebsten hätte ich das Kuchenblech vor den anderen versteckt so lecker war dieser süße Traum. Aber es gab ja auch noch einen Schoko-Birnen-Eierlikör-Kuchen, was auch erklärt warum die Kinder so gut drauf waren! Nun, da alle gesättigt waren, konnten wir zur Bescherung übergehen.

Von den Newcomern...

...über die schnellen...

...zu den noch schnelleren...

..zu den schnellsten...man beachte Monis geile Winnermütze!!!



Es gab für jeden Teilnehmer eine Medaille (Danke liebe Susanne von der Druckwerkstatt) und ein Paar Sommersocken (danke lieber Norman von der WOMB) passend zum Wetter. Als Sonderpreis gab es bei den Damen für die schnellste Frau ein echtes handgefertigtes Sondereditionsstück von Marcos Zauberhaften Frau. Doch bevor mein Neid hier neue Dimensionen annehmen konnte, kam ER auf mich zugeschwebt, mein Schatz!!!

 
Stolz wie Oscar...


Ich hatte danach noch die Ehre ein kleines Dankeschön an Timo und Frank R. zu überreichen. Timo betreut und pflegt bei uns die Homepage und opfert hier sehr viel Zeit, die kaum einer mitbekommt. Daher: DANKE. Frank R. sorgt für die Abwechslung und Planung der Donnerstagrunden und diese sind bei vielen von uns ein fester Bestandteil in der Wochenplanung. Auch dir: DANKE.

Euch gehört ein dicker DANK!



Doch ein Foto stand noch an, und zwar mit den ersten Vereinsmitglieder des MTB-Eulenexpress des RSC Wanderlust Peine von 1890 e.V.! Und damit diese sich nicht den Kopf bei diesem schönen Wetter verbrennen, hat die WOMB diese Entscheidung mit einem Kopftuch im Teamdesign unterstützt. So können wir einen kühlen Kopf bewahren bei allem was noch kommt, sei es die neue Jugendabteilung, die Einsteigerkurse oder die beliebten Wochenendtouren. 

Haha...wie lustig :-)...so sieht man doch den schönsten nicht!

nu aber!!!



Moni und mir bleibt da nur eines zu sagen,

Danke, dass wir diese schöne Zeit mit euch erleben durften und hoffentlich auch noch sehr lange erleben können.


Ich könnte nun noch weiter schreiben, aber ich habe gerade die vor mir versteckten Reste der Donauwelle entdeckt…

Gruß Frank

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