Montag, 17. Februar 2014

Ice - Rider und Ice-Duathlon in Schömberg / Schwarzwald



 
unser Wochenendprogramm

Mit dem Zug weg, mit dem Hyundai hin und mit neuem Ford und 2x Platz 2 Heim


Pferde, Berge und ein neues Auto, da kommt Moni aus dem Staunen nicht raus.

Was für eine Kilometerfresser-Woche, doch von vorne. Beruflich musste ich am Montag mit dem Zug über Berlin nach Bad Wilsnack reisen. Um die Reisezeit zu verkürzen habe ich mir die aktuelle World of Mountainbike und das Sonderheft der WOMB mit vielen Infos über Edel-Parts gekauft. Der Artikel über Training und Ernährung wurde sorgfältig gelesen und als ich umblätterte, staunte ich nicht schlecht. Scheinbar hat sich mein Ruf als Kuchen und Buffet – Experte an Verpflegungsständen schon bis in die Redaktion der WOMB herumgesprochen, denn unter dem Titel „Einfach mal Pause machen!“ sieht man mich rumsitzen! 

WOMB 03/2014
Freudig über dieses Bild möchte ich natürlich gleich einen Kommentar dazu bei der WOMB via Facebook hinterlassen, doch da entdecke ich die 2. schöne Überraschung. Die WOMB schreibt: „Kleine lokale Rennserien mit Charme sind oftmals die Veranstaltungen, die uns am meisten Spaß machen. Persönliche Organisation, ein klein wenig chaotisch, doch immer mit viel Engagement und charmanten Formaten!“ und darunter ein Link zur Wintertrainingsrennserie des MTB-eulenexpress-Peine und unseren Blog. Danke für dieses kleine feine Lob! 

Die PAZ hat dem MTB-Sport und der Teilnahme am Iceman auch einen Artikel gewürdigt!
Die Woche schlich so dahin und ich belohnte mir meine Abwesenheit von der Heimat mit Sauna und Massagen und einem Besuch des Thermalbades in Bad Wilsnack. Freitag stand dann endlich die „fast“-Heimreise auf dem Programm. Denn am Bahnhof in Peine angekommen stand Moni schon mit dem gepackten Mietauto parat und wir machten uns auf Richtung Rothenburg ob der Tauber Valentinstag „feiern“. Interessant ist, dass wir einen Passat-Kombi oder vergleichbar oder größer beim Autovermieter bestellt haben und einen Hyundai bekommen haben. Fest steht, ab jetzt kenne ich ein Automodell, das ich definitiv beim Autovermieter ablehnen werde. 

Rothenburg o.d.T für uns alleine
Nach einem schönen Abend in Rothenburg o.d.T. und einer erholsamen Nacht in der Jugendherberge ging es weiter nach Kaufbeuren. Mit dem Weichen des Morgennebels stieg das Thermometer auf sagenhafte 18 Grad bei strahlend blauem Himmel und das im Februar. Hier durften wir endlich unseren neuen Bus in Empfang nehmen und den Hyundai abgeben. Nach einer ausführlichen Einweisung zum Fahrzeug von einem sehr netten Verkaufsteam knurrte uns der Magen und wir beschlossen bei diesem herrlichen  Wetter ein Picknick mit Blick auf die Alpen zu machen. Schönes Plätzen gesucht und gefunden. 
Lecker Essen...

...lecker Frauchen!

Natürlich hatten wir auch unsere Räder mitgeschleppt und für den Heimweg ein Rennstopp in Schömberg / Schwarzwald eingeplant. So ging es nun von Kaufbeuren durch den schönen Schwarzwald nach Schömberg die Startunterlagen zum ICE – Rider MTB-Marathon und dem ICE – Staffel-Duathlon abzuholen. Leider schlug auch das Wetter um und aus 18 Grad Sonne wurde 1 Grad Regen mit kurzem Schneegraupel dazwischen. Was also machen mit dem angefangen Samstag und dem sehr bescheidenen Wetter? Googel angeschmissen und  den Tipp „Palais Thermal“ in Bad Wildbad entdeckt. Also ab in unser neues Buslein und nach Bad Wildbad ins Thermalbad. Dass wir hier nun mit unserem Bus in einem Parkhaus festgesteckt haben, möchte ich gar nicht näher erläutern, so regt mich diese Höhenkontrolle vor dem Parkhaus auf! Bei der Höhenkontrolle vor dem Parkhaus Nr. 4 in Bad Wildbad hatten wir noch über 15 cm Luft, doch im Parkhaus hängen die Schilder fast 25 cm tiefer!!! 

Palais Thermal in Bad Wildbad, Entspannung pur!
Nachdem wir also wieder die „Freiheit“ mit unserem Schlachtkreuzer erlangt haben, konnte es endlich in den Thermalbadtraum gehen. Das Palais Thermal ist der Wahnsinn, hohe Deckengewölbe im maurischen Stil stellen die Kulisse für das ehemalige Fürstenbad. Unzählige kleine bis größere Séparées mit unterschiedlichen Wassertemperaturen befinden sich im Erdgeschoss. Getoppt wird das Ganze mit einer Panoramasauna und einem Wasserbecken mit Blick über Bad Wildbad. Wir haben die 4,5 Stunden bis zur Schließung der Anlage voll zur Entspannung ausgenutzt und sind wohl erholt mit unserem Buslein zurück nach Schömberg zum Eventgelände um dort unsere erste Nacht im neuen 2. Zuhause zu verbringen.
Erste Nacht im neuen Bus überstanden...

Sonntagmorgen werden wir nicht von Regengeprassel aufs Dach geweckt, sondern von dem wilden Gewusel, das bereits um uns rum im Gange ist. Viele Radfahrer sind sich bereits am Warmfahren als wir uns aus unseren Schlafsäcken rauspellen. 3 Grad, aber von oben trocken, das ist doch was. Pünktlich um 10:00 Uhr stehen wir nach einem kurzen Warmfahren am Start zum Ice-Rider Marathon. Die Streckendaten lesen sich eigentlich recht human. 4 Runden à 10 Kilometer mit etwas über 200 Höhenmeter pro Runde. Doch die Wirklichkeit ist wie so oft brutaler. Nach dem Start geht es rasant mit kleinen Auf und Ab los. Gefolgt von einer scharfen Kurve und Abfahrt Nummer Eins mit kleinem Trail geht es in einen steilen Anstieg auf einem Forstweg. Oben angekommen geht es über ein Stück Asphalt in einen schönen Schlammtrail wieder nach unten. Dieser spuckt einen erneut auf einem ansteigenden Forstweg aus bevor es über 1 Kilometer lang auf einem Schlammtrail wieder steil Richtung Ziel geht. Eine schöne Runde mit viel Dreck, aber richtig anstrengend.
Moni bei den Damen auf Platz 2

Unterwegs findet von Sportograf noch eine Fotografenausbildung statt und so gibt es Abschnitte mit über 10 Blitzanlagen mitten im Wald! Moni erkämpft sich in diesem Blitzlichtgewitter den 2. Platz in der H-Damenklasse und ich lande auf Platz 22 AK. Zufrieden mit diesem Ergebnis haben wir nun knappe 75 Minuten Pause bis zum ICE-Duathlon.

Moni kurz vor dem Ziel beim Duathlon
Für den Ice-Duathlon haben wir uns aber als Mixed-Staffel angemeldet. Dies bedeutet ich muss mit dem MTB erneut 2 Runden über den Schlammparcour und übergebe den Staffelstab an Moni. Moni muss danach noch 2 Runden über die Laufstrecke rennen. Diese führte über einen Forstweg etwas über einen Kilometer bergab bevor es brutal durch den Schlammtrail über einen Kilometer wieder bergauf geht. 
Platz 2 in der Kategorie Mixed-Staffel-Ice-Duathlon

Zusammen schaffen wir es auf den 2. Platz bei unserem ersten Staffel-Duathlon und sind somit mehr als zufrieden. Vor allem wenn man hinter sich ein Team mit einer Spitzensportlerin wie Elisabeth Brandau hat. Nach der Siegerehrung legen wir noch eine Pause in Kriegsheim in „Mum`s Kitchen“ ein, bevor wir mit unserem neuen Traum-Raum-Wunder-Mobil Richtung Peine weiter Cruisen.

Wie immer überwiegt sofort die Freude nach der Anstrengung!
Was uns keiner mehr nehmen kann, sind die Eindrücke der Altstadt von Rothenburg o.d.T. bei Nacht fast nur für uns alleine, die erste Ausfahrt mit Sonnenpicknick in unserem Bus und unsere erste Duathlonteilnahme. Und da wir derzeit viele Dinge zum ersten Mal machen, machen wir diese Woche auch zum ersten Mal eine professionelle Leistungsdiagnostik. 

Wechselzone

Stärkungsessen im Schwarzwald - Spätzle, Linsensuppe und Wurst!
Bild von Palais Thermal und viele weitere Bilder von Bad Wildbad von --> Klick hier
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