Mittwoch, 10. Juli 2013

Akt 2 Dolny Kubin 6. Oravsky Cyklomarathon/Slowakei



Veranstaltungsgelände

Der Sommerurlaub in 4 Akten, diesmal Akt 2

 

Werbung für das Rennen gibt es überall in der Stadt


Akt 1 Beskidy Trophy und Polen --> Klick hier
Akt 2 Dolny Kubin 6. Oravsky Cyklomarathon/Slowakei


Dolny Kubin, liebe auf den 2. Blick.

Die Wetteraussichten des Sommerurlaubs!


Von der kleinen Fatra und dem 6. Oravsky Cyklomarathon


Es wurde Zeit, das Knie (siehe Akt1) hat die kleine Fleisch-OP gut überstanden. Die Museen in der Umgebung von Istebna haben wir alle besucht. Die Bäcker in der Umgebung haben es versäumt Mohnkuchen nach zu backen und unser Hauswirt packt die Koffer um auf seinem Schiff in Kroatien dem polnischen Regenwetter zu entkommen. Also haben auch wir unsere Räder wieder gut verstaut und uns in Richtung Tatra aufgemacht. Unser neues Navi  hat zum Glück eine Abneigung gegen Schnellstraßen und so fuhren wir dann wirklich kleinste Straßen, durch die Beskiden auf slowakisches Staatsgebiet. Aus den Boxen ballert der Gestört aber Geil Sputnik Springbreak Mix, die Fenster sind runtergekurbelt, die Sonne scheint, wir grooven uns über die Passstraßen. Und da wir entsetzt feststellen, dass wir schon bald am Ziel sind, wird noch ein Schlenker ins Tal der Veselianka eingebaut. 
 
Ausblicke entlang des Weges
 

Hier verläuft auch die Beskydska cyklomagistrala, angeblich eine der schönsten Strecken für Velohelden im Norden der Slowakei. Was wir vom Auto aus sehen, lässt an dieser Aussage auch kaum einen Zweifel. Nun also noch durch das Tal der Hrustinka, mit Anlauf über einige kleine Pässe der Kamagura und schon sind wir im lieblichen Tal der Orava. Das Erste was uns auffällt ist ein gigantischer Wegweiser mit lauter Radwegen. Hier sind wir richtig, hier wollen wir bleiben. Unsere App spuckt einen Campingplatz in Dolny Kubin aus. Also vorbei an schönen Burgen, alten Gutshöfen, die 12 Kilometer durch das schöne Tal dahin rollen. Doch was wir dann erblicken lässt die gute Stimmung schlagartig abstumpfen. Wir stehen auf einer Anhöhe und blicken auf eine Siedlung, die scheinbar nur aus Betonwohnklötzen der 70er Jahre besteht. Stellt euch eine gigantisch große Wüste vor, dort entdeckt ihr eine wundervolle grüne Oase voll mit Leben. Nun dreht das ganze um, hier sind der Wald und die Berge die Oase und in der Mitte ist eine Betonblockwüste. So groß wie im erstgenannten Fall die Freude wäre, so groß ist hier die Enttäuschung. Unser Weg führt uns quer durch die Stadt, an der Kläranlage vorbei an den Campingplatz. Hier stapeln sich die Mülltüten vor dem Restaurant, die Rezeption lässt auf bessere vergangene Zeiten schließen, das Gebäude mit dem Schild Klubraum wird scheinbar nur durch einen daneben stehende Baum gehalten, über den Anblick des WC-Gebäudes sage ich hier besser nichts. Doch das befremdlichste Gefühl auf diesem Campingplatz war die Stille. Kein Zelt, kein Wohnmobil, keine spielenden Kinder, einfach ein absolut verlassener Platz. Wir wollen den Platz schon wieder verlassen als irgendwo aus dem Nichts eine Frau auftaucht. Und tatsächlich, der Platz hat offiziell offen und nach etwas Zögern haben den Schlüssel für „Apartment Nummer 16“. Horrorfilmkenner wird bei der Apartmentnummer nun der kalte Schweiß den Nacken runter laufen! Neben dem Schlüssel wird uns ein Zettel mit den Stromzeiten der Steckdosen überreicht, doch das kann ich schon jetzt sagen „Wir hatten immer Strom“.  

Stromzeiten

Über den Betten hängt ein Bild mit einem toten aufgehängten Vogel und im ganzen Apartment riecht es nach Desinfektions- und Putzmittel. Draußen fängt es mal wieder an zu regnen und wir beschließen für heute hier im Zimmer zu bleiben. Wir spielen noch eine Runde Sudoku, bzw. ich spiele. Denn Moni ist neben mir schon im Land der Träume. Ich gehe ans Fenster und schaue in die Dunkelheit. Draußen hat sich der Regen in einen kleinen Sturm verwandelt. Im Einfahrtsbereich des Campingplatzes baumelt eine Laterne wild im Wind und zaubert so sehr beängstigende Schatten in die Umgebung. Ich schaue zurück zu Moni und dem „toten Vogel“ über ihr und beschließe erst mal die Türen abzusperren. Zurück zum Fenster, Vorhang wieder verschließen, und da war doch was. Ganz klar, da ist jemand über den Vorplatz gerannt. Ich mache schnell das Licht aus und schaue wieder angespannt raus. Das Szenario würde in jeden Horrorfilm passen, blöd nur, dass dort meistens nur die Jungfrau und das Computergenie überleben. Soll ich Moni wecken und ihr mitteilen, dass wir verloren sind? Ich drücke mir die Nase am Fenster platt, mein Blick sucht die Umgebung sehr genau ab, ich bin am ganzen Körper angespannt. Ich sehe schon die Bildschlagzeile: „Deutsches Urlauberpaar auf verlassenen Campingplatz…!“ Und als ich meinen Blick auf einen Schatten in der Ferne konzentriere fliegt auf einmal eine Plastiktüte gegen das Fenster. Ich springe zurück, greife mir im Fallen meinen Badeschlappen, purzel aufs Bett und bin Kampfbereit. Doch die nasse nun an der Fensterscheibe klebende Tüte will nicht weiter angreifen. Ich sage zu mir: „Nie wieder schaust du einen Horrorfilm“. Doch um diesen letzten Schock zu verdauen setze ich mich lieber mal aufs stille Örtchen. Wo sind wir hier gelandet? Muss man hier wirklich Angst haben? Ich lege mich aufs Bett und schlafe mit solchen Gedankengängen ein.
Meine Ohren vernehmen Vogelgezwitscher, meine Augen sehen einen Sonnenstrahl, der zwischen Fensterrahmen und Vorhang ins Zimmer dringt. Immerhin, die Nacht haben wir überlebt. Auf dem Platz wimmelt es von fleißigen Handwerkern. Wir machen uns fertig und beschließen den Marktplatz und etwas Essbares zu suchen. Und genau ab hier beginnen wir uns in diese Gegend und ihre Menschen zu verlieben. 
Campingplatz - Nachbarn

Die Handwerker grüßen freundlich, am gesamten Hang entlang der Straße zur Stadt ist eine Kuhherde beheimatet. Ich liebe dieses Glockengeläut. Kurz vor dem Marktplatz entdecken wir den Radladen Piso-Sport mit Cube-Bikes im Schaufenster. Kaum stehen wir mit unseren Bikes vor dem Schaufenster kommt schon ein junger Mechaniker zu uns raus. Erfreut über unsere Bikes sind wir sofort im Gespräch, wo kommen wir her, wo wollen wir hin, wie lange bleiben wir, wo schlafen wir? Er zeigt auf ein Plakat mit einem Rennen in 3 Tagen und schon kommen unsere Fragen. Wo können wir uns anmelden, wo ist der Start, wo gibt es hier schöne Trails? Nun noch auf dem Marktplatz ein leckeres Frühstück mit perfekten Kaffee und schon rollen wir zurück Richtung Campingplatz, um uns auf Tour zu begeben. 

Aufstieg, und letzter Blick auf Dolny Kubin für diese Tour.

Die Tourbeschreibung klang ja einfach. Erst dem grünen, dann dem roten, dann dem blauen Wanderweg folgen und entlang der Orava zurück. Den Einstieg zum grünen Wanderweg haben wir ruckzuck gefunden und nach 500 m sind wir aus der Stadt raus und es geht abartig hoch. Von 430 Höhenmeter rauf auf 638 Höhenmeter bei nicht ganz 2 Kilometern Strecke und schwups sind wir in einer anderen Welt. Von hier geht es über schöne Wiesen und Forsttrails einige Kilometer rauf und runter bis zum Parkplatz Zvernik. Hier folgen wir der Forststraße bergauf und machen an der „Apreskihütte“ Chata na Kubinskej holi eine Vesperpause. 

Mincoln, checked

Frisch gestärkt gehen wir nun den Aufstieg zum Mincol auf 1394 Meter an. Kurz einige Gipfelbilder und weiter geht es über den roten Wanderweg E3. Der Europäische Fernwanderweg E3 führt eigentlich Wanderer vom Schwarzen Meer zur Iberischen Halbinsel, doch diesmal verführt er 2 Mountainbiker zum lauten Jubeln, Juchzen, Jaulen. Über schier endlose Trails geht es über den Bergrücken des Kubinska Hola Richtung Osten. 1.394 m leicht runter und wieder hoch auf 1.364 m, wieder leicht runter und auf den Cierny vrch mit 1.319 m wieder hoch. So geht es immer weiter, bis es einige Meter vor uns laut knackt im Wald. 


Hier gibt es ihn wirklich, Meister Petz!

Etwas Großes flüchtet vom Weg und den darauf befindlichen Pfützen mit wildem Getöse durch den Wald davon. Wir kommen an die Stelle und sehen „echte“ Bärenspuren. Erst Freude, doch dann die Frage von Moni, was macht man überhaupt wenn ein Bär vor einem steht? Da wir die Antwort nicht kennen, fahren wir dann doch lieber schnell weiter. Ab jetzt entdecken wir immer wieder Bärenspuren auf dem Trail. Monis Abstand zu mir beträgt nun niemals mehr als 10 Meter, da kann es noch so wild bergab gehen. Der Wald spuckt uns an der kleinen Gaststätte Prislop sowie dem gleichnamigen Straßenpass aus. 


Perfekte Stärkung

Nach einer guten Tomatensuppe mit Brot und Cola sowie einem Espresso danach, für nicht mal 5,- € für uns beide zusammen geht es weiter. Nun gilt es über eine Wiese den Skihang zu erklimmen. Nicht ganz 800 Meter mit 120 Höhenmetern weiter sind wir oben auf dem „Polana“. Weiter geht es über schöne Wiesen, hoch zum Javorova auf wieder 1.033 m mit einem super Trail bis ins Tal des Orava auf 430 m. 


Oravsky hrad, Sweet Home Dracula!

Kurz Burg Dracula bestaunen, entlang des Flusses zurück nach Dolny Kubin und auf dem kleinen aber feinen Marktplatz mit einem super leckeren Cafe den Tag ausklingen lassen. 
Zurück auf dem Campingplatz kommen wir aus dem Staunen nicht raus. Der Müll ist verschwunden und stattdessen überall kleine Gruppen am Grillen und Musizieren. In dieser Nacht können wir schlafen wie ein Bär im Winterschlaf. 
Blick von der Burg, auf die Burg!

Der neue Tag sollte ganz der Kultur gewidmet werden. Die gestern gesichtete Burg wollte erklommen werden, das weitere Umland mit dem Auto erkundet, Alte Dörfer besichtigt, und das Essen genossen werden. Ein weiterer schöner Tag ist rum und der Campingplatz zum erneuten Staunen, die Zeltwiesen komplett leer. Einzig einige weitere Apartmentbewohner die dem Fahrradträger auf dem Auto nach, auch am morgigen Rennen teilnehmen werden.

Dolny Kubin, hat was! Zwischen den hohen Betonklötzen stehen überall kleine Marktstände, mit Obst, Brot oder was das Leben so benötigt. Kaum eine Sitzbank ist nicht bevölkert, das Leben hier auf der Straße strahlt etwas Beruhigendes aus, ein „wir“ Gefühl dem auch wir uns nicht entziehen können. Wird gemerkt, dass wir kein slowakisch können, wird sofort irgendwoher eine Person gezaubert, die zumindest etwas Deutsch oder Englisch kann. So sollte es auch beim 6. Oravsky Cyklomarathon sein. Kaum hat ein Helfer gemerkt, dass wir uns mit dem Anmeldezettel zusammen mit dem googletranslater abmühen wurde ein Dolmetscher organisiert. Wir haben bis zum Erhalt der Startnummer eine Rundumbetreuung genossen inkl. Streckenerklärung. Es gab hier eine Langstrecke, Mitteldistanz und Wohlfühlrunde. Wir haben uns für die Langstrecke mit 82 Kilometer und etwas mehr als 2.000 Höhenmeter entschieden. 
Start auf dem Marktplatz

Der Start erfolgte mitten auf dem historischen Marktplatz und führte über die Hauptstraße mit Polizeigeleit aus dem Stadtzentrum raus. Es ging einige Kilometer über eine Straße, vorbei an kleinen Häusersiedlungen, immer leicht bergauf. Ich fragte mich schon was dies mit MTB zu tun hat als der Weg  90° nach rechts abbog. 

 
Kurz nach dem Start

Ab hier hatte ich keine Zweifel mehr warum MTB.
Schöne steile Rampen wollten über Trails erklommen werden, ein faszinierender Kammwiesentrail wollte abgeritten werden, Schlammwiesen luden zur Fangopackung ein. Unter anderem führte der Weg 2mal durch ein Freilufttheater, das mit Schulklassen besetzt war, die jeden Biker anfeuerten. Als ich allerdings zum 2. Mal in das Theater einbog sprangen alle auf und bildeten eine kleine Gasse und riefen Medved, Medved, Medved! Tja, der Jubel galt nicht mir, sondern Pummel dem Bär (Medved) in meiner Rückentasche. 

 

Von den Verpflegungsständen, die hier nicht umsonst Buffetstation genannt wurden, musste ich mich richtig losreisen. An den Buffetstationen, die auch von den Veloisten der Wohlfühlrunde angefahren wurden galt es Vorsicht walten zu lassen. Denn ein vermeintlicher Wasserbecher konnte hier auch ein kräftiger Schluck „Klarer“ mit mächtigen Umdrehungen sein! Nach der letzten Trailabfahrt ging es zurück durch die Stadt, über den Marktplatz zur Pension Chalet, vor welcher auch der Zielbogen aufgebaut war. 

 

Blick auf die Bühne der Siegerehrung

Hier auf dem Zielgelände herrschte richtig Volksfeststimmung, und die Stimmung lies auch vermuten, dass einige wohl die Wasserbecher vertauscht hatten. Kaum dass ich mir einen schönen Sitzplatz ausgesucht habe kam auch schon Moni durchs Ziel gedonnert. Als Zielverpflegung gab es Gulaschsuppe mit Brot, lecker Kozel-Pivo und ein Gewitter!
Nicht wegrennen sondern handeln!

Doch kaum war das Gewitter verschwunden, schlug die Stimmung bei allen auch wieder von gut auf sehr gut um. Welche Platzierung wir eingefahren hatten, konnten wir nirgends erfahren, also noch ein Kozel zu dem anderen Kozel trinken. Bikewäsche und Duschen musste dann auch noch zu Gunsten eines weiteren köstlichen Kozelbier warten. 
Die Sonne scheint, Pivo schmeckt

Wir beschlossen von der Biertischgarnitur auf die Wiese zu wechseln und die nun wieder scheinende Sonne zu genießen. Die Siegerehrung beginnt, und die Dolny Kubiner Politprominez überreicht voller Stolz die ersten Pokale. Pivo leer, Moni ist dran mit holen. Gerade als sie mit den 2 Bier wieder zurück kommt, donnert ihr Name aus den Lautsprechern: „Monika Janzen, Team MTB – Eulenexpress – Germany – jednotka“ Platz 1 Langstrecke! Sie reckt die 2 Bier hoch und jubelt, ich glaube hier hat jeder gedacht, typisch Deutsch.

Platz 1 Langstrecke - Monika Janzen

Kaum von der Bühne zurück, war ich mit Bierholen dran und auf der Bühne begann eine Tombola. Hier gab es alles von der Leiter, über Küchengeräte bis zu Sportartikeln und Gutscheine von Intersport. Die Nummern haben wir nicht verstanden, aber wenn keiner sofort jubelte wurde auch der Name laut vorgelesen. Nach gut 20 Minuten kam man zum Hauptpreis, ein Cube LTD 26 gesponsert von Piso-Sport. Weder zur gezogenen Nummer, noch zum Namen jubelt jemand los. Also wird beschlossen eine weitere Nummer zu ziehen, doch diesmal wird nicht die Nummer sondern der Name laut vorgelesen. Moni kommt gerade wieder vom Bierstand mit Nachschub, als aus den Lautsprechern ertönt: „Monika Janzen from Germany“. 
Monika Janzen from Germany

Also Bier zum Jubeln Richtung Himmel heben, Bier abstellen, auf die Bühne rennen, Fahrrad entgegen nehmen, Fahrrad zum Himmel heben, absetzen, Fotograf zu langsam, Bike erneut zum Himmel heben, Bike von der Bühne heben, Bike zu mir drücken, Drücker von mir, Bier wieder aufnehmen, Bier Richtung Himmel heben und auf die Slowakei anstoßen!

Moni ist am B estaunen der Sachpreise...

Zurück auf dem Campingplatz, hatten wir diesen nun wieder ganz für uns alleine. Also duschen, fertig machen und erst mal richtig lecker Essen gehen. Am Marktplatz angekommen fängt eine Gruppe an Moni zu applaudieren. Im Restaurant gibt es eine Gratulation vom Nachbartisch und sogar der Kellner beglückwünscht sie. Dies soll nun auch die restlichen Tage hier so bleiben.

...ich "darf" die Reinigung des Arbeitgeräts übernehmen!

Am Morgen brummt mir irgendwie leicht der Schädel, draußen ist doch schon wieder irgendwas los. Fenster auf und ich glaube es nicht, vor unserem Apartment bauen sich Fahrgeschäfte und Verkaufsstände auf. Tagespunkt 1 – Frühstücken – mit Erfolg erledigt, Tagespunkt 2 – das neue Bike mit der Post in die Heimat senden – check – 
Ab geht die Post!

Tagespunkt 3 – schauen was nun auf dem Campingplatz los ist! Von weitem sieht man nur eine Qualmwolke vom Campingplatz aufsteigen, aus der Nähe betrachtet braucht man etwas Zeit um die Szenerie richtig einschätzen zu können. Überall werden kleine Feuer unterhalten, Männer wie Frauen sind wie wild am Gemüse Schnippeln oder Käse Reiben. Drumrum, stehen Verkaufsstände mit heimischen Leder, Blech oder Wachs-Produkten. Der Bier und Fressstand darf nicht fehlen, das genaue Angebot kann wegen des Andrangs aber nicht erkannt werden. Auf der Bühne eine Volkstanz-Gesangs-Ohren bleibt tapfer –Gruppe!

Brimsen - Wettkampf

Zusammengefasst: Passt, Pivo holen und schauen was noch passiert. 

Das Ganze war dann ein Kochwettkampf bei dem aus Brimsen (Schafskäse) irgendwie eine Suppe gekocht wurde, die am Ende wie Nudelsuppe aussah. Da die Schiedsrichterbewertung zu lange dauerte haben wir sie leider schlafend verpasst und können somit auch nicht sagen wie die Suppe geschmacklich war.



Einer der ältesten Holzkirchtürme in der Slowakei.

Am letzten Tag in Dolny Kubin haben wir erneut eine schöne Biketour unternommen. So wurde in Istebne eine alte Holzkirche besucht, das Skigebiet Mala Fatra erklommen, abenteuerliche Wege erorbert. Als krönender Abschluss, eine Abfahrt von 1.300 Meter runter ins Tal auf 430 m zu unserem gern gewonnenen Cafe am Marktplatz. Hier hat Pummel dann sogar einen eigenen Kaffeebecher geschenkt bekommen. 
 
Pummel mit neuer Tasse!

So ablehnend wie wir Dolny Kubin am Anfang empfunden haben, so schwer fiel es uns nun das Auto zu packen und diese kleine Betonstadt zu verlassen. Doch eins haben wir schon auf unseren Reisen gelernt, morgens Abschied nehmen bedeutet auch fast immer abends ankommen!  
Da wussten wir aber noch nicht, dass wir anstatt 300 Kilometer westlich in Tschechien, einen Kaffee einige Hundert Kilometer südlich, nämlich in Ungarn trinken würden. Dazu dann aber demnächst im 3. Teil mehr.

Homepage des CykloKlub - DK 
Draculaburg bei Wikipedia
Dolny Kubin
Piso-Sport, hier wird Mountainbikern geholfen




Kommentare:

  1. Glückwunsch zum Bike:) Klasse wo Ihr euch immer rumtreibt. Vlt sieht man sich in Schierke oder Barntrup:-)

    Grüße

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  2. Hallo Lukas, wir werden in Schierke sowie in Barntrup am Start sein, mich findest du wie immer weiter hinten im Feld oder an der Kuchentheke ;-). Slowakei ist immer eine Radreise wert, das steht für uns nun fest!

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